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Börse, 3. September Abendzusammenfassung

Deutscher Aktienmarkt schließt uneinheitlich

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt ist am Donnerstag uneinheitlich aus dem Handel gegangen. Der Leitindex DAX gab 0,4 Prozent auf 5301 Punkte ab. Der MDAX stieg hingegen um knapp 2,0 Prozent auf 6650 Zähler, und der TecDAX legte 1,7 Prozent auf 686 Punkte zu. Händler sprachen übereinstimmend von einem nachrichtenarmen und impulslosen Geschäft. Die Ruhe schlage sich in dünnen Umsätzen und überwiegend geringen Kursschwankungen nieder.

Die Kurse an der New Yorker Wall Street notierten im frühen Handel etwas fester. Der Dow-Jones-Index legte bis 17.45 Uhr MESZ 0,2 Prozent auf 9299 Zähler zu. Der Nasdaq Composite verbesserte sich ebenfalls um 0,2 Prozent auf 1970 Punkte.

Der Euro wurde am Abend zu 1,4267 Dollar schwächer gehandelt, nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) am Nachmittag einen Referenzkurs von 1,4335 Dollar festgestellt hat. Zuvor hatte die EZB wie erwartet das Zinsniveau für den Euroraum bei 1,0 Prozent bestätigt, gleichzeitig aber die Wachstumsprognosen erhöht.

Im DAX standen Volkswagen unter Druck und verloren 4,2 Prozent auf 122,63 Euro. BASF gaben nach einer Herabstufung 3,7 Prozent auf 34,58 Euro nach. E.ON verloren 1,2 Prozent auf 28,30 Euro. Ein Gericht hatte im nordrhein-westfälischen Datteln den Weiterbau eines Kraftwerks gestoppt.

Gesucht waren hingegen die Stahlwerte, obwohl die Branche für die Zukunft weiter pessimistisch ist. Salzgitter legten 3,0 Prozent auf 62,56 Euro zu. ThyssenKrupp verteuerten sich um 2,6 Prozent auf 22,98 Euro. Der Aufsichtsrat wird am Freitag über das weitere Vorgehen in der Krise beraten. Einem Zeitungsbericht zufolge sollen noch mehr Arbeitsplätze abgebaut werden.

In der zweiten Reihe verteuerten sich Kuka um 9,8 Prozent auf 11,80 Euro. Die Führungsriege des Augsburger Roboter- und Anlagenbauers um den Vorstandsvorsitzenden Horst Kayser und den Finanzchef Matthias Rapp erklärte am Donnerstag ihren Rücktritt und reagierte damit auf den erhöhten Druck von Groß aktionär Grenzebach. Pfleiderer legten 7,4 Prozent auf 6,24 Euro zu. Stärkster Verlierer waren auf der anderen Seite Celesio mit einem Minus von 2,2 Prozent auf 18,29 Euro.

Im TecDAX führten QSC die Gewinner mit einem Plus von 7,5 Prozent auf 1,57 Euro an. Aixtron stiegen um 6,1 Prozent auf 13,75 Euro. Unter Druck standen hingegen Kontron mit einem Minus von 3,1 Prozent auf 7,60 Euro. Conergy gaben 2,6 Prozent auf 0,76 Euro ab.

(Redaktion)


 


 

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