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Börse, 22. Dezember

Deutscher Aktienmarkt schließt zu Wochenbeginn uneinheitlich

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt hat am ersten Tag der Weihnachtswoche uneinheitlich geschlossen. Der Leitindex DAX fiel um 1,2 Prozent auf 4639 Punkte. Der MDAX ging auf dem Niveau vom Freitag aus dem Handel und schloss bei 5295 Punkten. Der TecDAX stieg um 1,7 Prozent auf 480 Zähler. Beobachter sprachen von einem ruhigen Geschäft. «Die von einigen Unbeirrten noch immer ausgerufene Jahresend-Rallye kann man wohl endgültig abhaken», meinte ein Händler. Möglicherweise sorgten «Nachwehen» des Verfalls an den Termin- und Optionsmärkten vom Freitag noch für Bewegungen.

Die New Yorker Wall Street eröffnete am Montag mit Abschlägen. Der Dow-Jones-Index fiel bis 18.00 Uhr MEZ um 0,6 Prozent auf 8529 Punkte. Der technologiebasierte Nasdaq-Composite verlor 1,9 Prozent auf 1535 Zähler. Beobachtern zufolge sind vor den Weihnachtsfeiertagen die Umsätze äußerst dünn. Abgestraft werde zudem insbesondere der Sektor der Automobil- und Zuliefererwerte nach der Gewinnwarnung des Branchenprimus Toyota.

Der Euro wurde am Abend nahezu unverändert zu 1,3940 Dollar gehandelt, nachdem die Europäische Zentralbank am Nachmittag einen Referenzkurs von 1,3970 Dollar festgestellt hatte. Fundamentale Gründe spielen nach Einschätzung von Devisenhändlern derzeit bei der Entwicklung der Wechselkurse nur eine untergeordnete Rolle. Viele Händler seien bereits in den Weihnachtsferien. Die Liquidität sei so dünn, dass einige Zocker mit ganz kleinen Orders für Ausschläge sorgen können, sagte ein Marktteilnehmer.

Stärkster Verlierer im DAX waren Deutsche Bank mit einem Abschlag von 6,0 Prozent auf 25,10 Euro. Volkswagen büßten 5,9 Prozent auf 269,03 Euro ein. Daimler verloren 4,5 Prozent auf 24,87 Euro. Gesucht waren hingegen Infineon, die sich nach der Rettung der Tochter Qimonda am Sonntag um 6,1 Prozent auf 0,70 Euro verbesserten. Fester zeigten sich auch Allianz, Deutsche Postbank und RWE.

In der zweiten Reihe führten HeidelbergCement die Liste der Gewinner an und stiegen um 11,8 Prozent auf 29,98 Euro. Gagfah gewannen 11,5 Prozent auf 3,79 Euro. Auf der anderen Seite musste DAX-Absteiger Continental die größten Verluste hinnehmen. Die Papiere sanken deutlich um 13,9 Prozent auf 32,01 Euro. Zuvor war bekannt geworden, dass der Autozulieferer die Verkaufspläne für seine Kraftstoffsparte gestoppt hat und nun eine Sanierung aus eigener Kraft anstrebt. Premiere gaben 8,8 Prozent auf 4,26 Euro nach.

Im TecDAX waren allen voran Singulus gesucht, die sich um 10,7 Prozent auf 2,99 Euro verteuerten. Q-Cells stiegen 8,6 Prozent auf 24,97 Euro. Fester notierten auch Roth + RauSMA Solar und Solon. Stärkster Verlierer waren Software mit einem Abschlag von 2,6 Prozent auf 37,34. Wirecard gaben ebenso 2,6 Prozent auf 4,20 Euro nach.

Quelle Foto: www.pixelio.de

(Redaktion)


 


 

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