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Börse, 9. September

Deutscher Aktienmarkt startet leichter

(bo/ddp.djn). Mit leichten Verlusten ist der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch gestartet. Der Leitindex DAX verlor bis 9.15 Uhr 0,2 Prozent auf 5471 Punkte. Der MDAX gab um 0,2 Prozent auf 6990 Zähler nach und der TecDAX fiel um 0,2 Prozent auf 721 Punkte. Die Vorgaben durch die Wall Street gelten als neutral, die Börse in Tokio hat jedoch die Verluste im späten Geschäft noch ausgebaut. Händler sagten, die Konsolidierung der vergangenen Tage setze sich fort.

Die New Yorker Börse hatte am Dienstag freundlich geschlossen. Der Dow-Jones-Index klettert um 0,6 Prozent auf 9497 Punkte. Der technologieorientierte Nasdaq Composite legte 0,9 Prozent auf 2038 Zähler zu. Händler begründeten die Gewinne mit einer gestiegenen Risikobereitschaft der Anleger.

Der Euro wurde am Morgen leichter zu 1,4486 Dollar gehandelt, nachdem die Gemeinschaftswährung am Dienstag bei 1,4531 Dollar ein neues Jahreshoch markiert hatte. Die Europäische Zentralbank hatte am Dienstag einen Referenzkurs von 1,4473 Dollar festgestellt. Der US-Dollar war am Dienstag trotz positiver Nachrichten von den US-Aktienmärkten unter Druck geraten. «Die Korrelation zwischen Risikoneigung und Dollarkurs scheint weiterhin Bestand zu haben», sagte ein Marktteilnehmer. Die Feinunze Gold kostet am Mittwochmorgen 1002,05 Dollar. Am Dienstagmorgen hatte das Gold erstmals seit Februar die Marke von 1000 Dollar überwunden.

Im DAX wurden die Verlierer von ThyssenKrupp angeführt. Die Aktie verbilligte sich nach Berichten über hohe Umstrukturierungskosten um 1,9 Prozent auf 22,95 Euro. BASF verloren 1,5 Prozent auf 35,94 Euro und Salzgitter fielen um 1,2 Prozent auf 65,70 Euro. Gegen den Trend starteten vor allem BMW, die sich um 3,9 Prozent auf 33,25 Euro verteuerten. Commerzbank legten 2,2 Prozent auf 7,77 Euro zu und Beiersdorf stiegen um 1,5 Prozent auf 38,60 Euro.

In der zweiten Reihe verloren ProSiebenSat.1 2,6 Prozent auf 7,75 Euro und führten damit die Verlierer an. Unter Druck standen auch SGL Carbon und Demag Cranes. Dagegen legten Celesio 2,3 Prozent auf 19,11 Euro zu. Gesucht waren auch Continental und Symrise.

Im TecDAX standen erneut Bechtle unter Verkaufsdruck. Die Aktie verlor 2,3 Prozent auf 17,29 Euro. Gesucht waren hingegen Medigene, die einen Kurssprung von 6,7 Prozent auf 5,09 Euro machten. Das Unternehmen hatte am Morgen mitgeteilt, dass es vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte die deutsche Marktzulassung für das Medikament Veregen zur Behandlung von Genitalwarzen erhalten habe.

(Redaktion)


 


 

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