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Deutscher Aktienmarkt startet mit leichten Verlusten

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt ist am Donnerstag mit leichten Verlusten in den Handel gestartet. Der DAX gab bis 9.15 Uhr um 0,4 Prozent auf 6697 Punkte nach. Der MDAX büßte 0,1 Prozent auf 8879 Zähler und der TecDAX 0,6 Prozent auf 804 Punkte ein. Der Abgabedruck vom Mittwoch werde sich vermutlich fortsetzen, meinten Händler mit Blick auf schwache Vorlagen und das negative Umfeld. Mit einem knapp behaupteten Xetra-Handelsschluss rechneten sie deshalb.

Etwas leichter sind die Wall-Street-Indizes in New York am Mittwoch aus dem Handel gegangen. Der Dow-Jones-Index verlor 0,4 Prozent auf 12 527 Punkte. Der Nasdaq Composite büßte 1,1 Prozent auf 2322 Zähler ein. Als Belastungsfaktoren erwiesen sich laut Händlern vor allem der an der Nymex auf ein neues Rekordhoch von über 112 Dollar gestiegene Ölpreis sowie der gesenkte Ausblick von United Parcel Service (UPS). Der Ölpreis stieg vor allem, weil die Rohöllagerbestände unerwartet stark gefallen sind. Zudem verwiesen Marktteilnehmer auf im Februar überraschend stark gestiegene Lagerbestände im Großhandel.

Der Euro wurde am Morgen fester zu 1,5820 Dollar gehandelt. Im Markt hieß es, vor der Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag werde der Dollar verkauft. Von der EZB würden zinspolitisch agressive Töne erwartet, aber keine Zinssenkung. Die Europäische Zentralbank hatte am Mittwoch einen Referenzkurs von 1,5726 Dollar festgelegt.

Im DAX verloren Daimler am Tag nach der Hauptversammlung 3,2 Prozent auf 50,91 Euro. RWE gingen um 1,5 Prozent auf 79,79 Euro zurück. Alles andere als überraschend wäre ein Gebot von RWE für British Energy, meinte ein Händler mit Blick auf einen Bericht der «Financial Times Deutschland». Gesucht waren Merck, die sich um 0,5 Prozent auf 81,90 Euro erhöhten. Münchener Rück gewannen 0,6 Prozent auf 124,68 Euro. Der US-Investor Warren Buffet soll laut «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» ein Paket von einer Million Aktien an dem Konzern übernommen haben.

In der zweiten Reihe standen in einem nachrichtenarmen Umfeld Altana am stärksten unter Druck. Die Aktien büßten 1,6 Prozent auf 13,16 Euro ein. Celesio verloren 1,3 Prozent auf 27,80 Euro. MLP hingegen erzielten am Morgen ein Plus von 3,7 Prozent auf 10,54 Euro.

Größter Verlierer im TecDAX am Morgen waren Nordex. Die Papiere des Solartitels gingen nach Gewinnen am Vortag um 1,8 Prozent auf 25,50 Euro zurück. Phoenix Solar reduzierten sich um 1,5 Prozent auf 38,15 Euro. Auf der anderen Seite erhöhten sich Solon um 1,1 Prozent auf 47,99 Euro.

(Redaktion)


 


 

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