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Börse / 22. Oktober 2008

Deutscher Aktienmarkt startet mit Verlusten

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt ist am Mittwoch schwach in den Handel gestartet. Der Leitindex DAX verlor bis 9.15 Uhr 2,4 Prozent auf 4667 Punkte. Der MDAX ging 0,9 Prozent auf 5549 Zähler zurück und der TecDAX 1,9 Prozent auf 550 Punkte.

Auf der Stimmung lasten Händler zufolge die Vorlagen aus den USA
und vor allem aus Asien. Besonders in Tokio und in Seoul
beschleunigten die Kurse im Verlauf ihre Talfahrt. Das drückt auch
die US-Index-Futures ins Minus, nachdem sie in der Nacht noch mit
Aufschlägen auf die guten Quartalszahlen von Apple und Yahoo!
reagiert hatten.

Belastet von schwachen Unternehmensausblicken haben die Indizes an
New Yorker Wall Street am Dienstag die Hälfte ihrer Aufschläge vom
Beginn der Woche wieder abgegeben. Unternehmen von DuPont bis Texas
Instruments haben aufgrund der weltweit schwachen Konjunktur ihre
Ausblicke reduziert. Der Dow-Jones-Index reduzierte sich um 2,5
Prozent auf 9034 Punkte und schloss damit nur 30 Punkte über seinem
Tagestief. Der Nasdaq-Composite verlor 4,1 Prozent auf 1697 Zähler.

Der Euro wurde am Morgen zu 1,2863 Dollar gehandelt. Auch gegen
den Yen und den Schweizer Franken muss der Euro kräftige Verluste
hinnehmen. Risikoaversion sei derzeit das große Thema, hieß es dazu
im Handel. Die Anleger trennten sich von jeglichen Euro-Anlagen und
repartiierten die frei werdenden Mittel in den Dollar-
beziehungsweise den Yen-Raum. Der Europäische Zentralbank hatte am
Dienstagnachmittag einen Referenzkurs von 1,3184 Dollar festgestellt.

Im DAX verloren vor allem Hypo Real Estate. Die Papiere mussten
ein Minus von 4,1 Prozent auf 5,69 Euro hinnehmen. Auch K+S standen
unter Druck und gingen 4,0 Prozent auf 34,29 Euro nach unten. E.ON
verbilligten sich um 3,8 Prozent auf 28,82 Euro. Volkswagen verlieren
im Vergleich zu den Vortagen weniger deutlich und reduzierten sich um
1,3 Prozent auf 239,60 Euro. Im Plus befanden sich am Morgen nur
Fresenius Medical Care sowie Deutsche Börse. Fresenius legten 0,6
Prozent auf 34,93 Euro zu.

In der zweiten Reihe standen Bauer am stärksten unter Druck. Die
Aktien gingen um 4,1 Prozent auf 26,80 Euro zurück. Arcandor
verzeichneten ebenfalls einen Abschlag von 4,1 Prozent auf 1,60 Euro.
Kloeckner+Co büßten 3,9 Prozent auf 12, 68 Euro ein. Hochtief
hingegen erhöhten sich um 3,3 Prozent auf 23,90 Euro. Die Aktien
profitierten von einem Aktienrückkaufprogramm des Unternehmens.

Im TecDAX verloren vor allem Manz Automation. Die Papiere gaben
5,7 Prozent auf 76,45 Euro ab. Nordex büßten 5,2 Prozent auf 12,79
Euro ein. Am Morgen befanden sich fast alle Werte im Minus. Nur
freenet konnten mit einem Plus von 0,5 Prozent auf 5,58 Euro zulegen.

(rheinmain)


 


 

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