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Börse / 23. September 2008

Deutscher Aktienmarkt startet schwächer

(bo/ddp.djn). Wegen schlechter Vorgaben aus den USA und einem äußerst volatilen Ölpreis ist der deutsche Aktienmarkt am Dienstag leichter in den Handel gestartet. Der Leitindex DAX verlor bis 9.15 Uhr 0,7 Prozent auf 6068 Punkte. Der MDAX gab 1,2 Prozent auf 7562 Punkte und der TecDAX 1,0 Prozent auf 735 Zähler nach. Bestimmendes Thema am Markt ist weiter die Finanzmarktkrise und ihre Folgen.

Die Kurse an der New Yorker Wall Street waren am Montag deutlich schwächer aus dem Handel gegangen. Der Dow-Jones-Index verlor 3,3 Prozent auf 11 016 Punkte und der Nasdaq-Composite sank um 4,2 Prozent auf 2179 Punkte. Gewinnmitnahmen bei Finanzwerten und Sorgen über die Folgen der Regierungspläne zur Stützung des Finanzsystems lasteten auf den US-Börsen.

Auch der deutlich gestiegene Ölpreis, der am Montag den höchsten
Tagesanstieg überhaupt auf über 120 Dollar pro Barrel (159 Liter)
vollzogen hat, habe auf die Kurse gedrückt, hieß es aus dem Handel.
Später sank der Ölpreis wieder Richtung 100 Dollar.

Der Euro wurde am Morgen zu 1,4755 Dollar fester gehandelt,
nachdem die Europäische Zentralbank am Montag einen Referenzkurs von
1,4571 Dollar festgestellt hatte. Es seien weiter die Unwägbarkeiten
des US-Rettungsplans für die Finanzbranche, die den Dollar
belasteten, war von Devisenhändlern zu erfahren.

Stärkster Verlierer im DAX waren Volkswagen mit einem Minus von
3,4 Prozent auf 273,00 Euro. Deutsche Bank verbilligten sich um 2,8
Prozent auf 53,99 Euro. Deutsche Börse gaben 2,2 Prozent auf 65,05
Euro ab. Auf der anderen Seite waren vor allem Infineon gefragt, die
sich um 2,7 Prozent auf 5,42 Euro verteuerten. Gesucht waren auch die
Versorger E.ON und RWE.

In der zweiten Reihe standen vor allem Norddeutsche Affinerie
unter Druck, die um 3,2 Prozent auf 32,00 Euro absanken. Praktiker
fielen um 2,7 Prozent auf 7,16 Euro zurück. Stärkster Gewinner waren
auf der anderen Seite Südzucker mit einem Minus von 1,5 Prozent auf
10,19 Euro.

Im TecDAX standen einmal mehr zahlreiche Solarwerte unter Druck.
Allen voran verloren Phoenix Solar 3,3 Prozent auf 40,35 Euro. Solon
verringerten sich um 3,1 Prozent auf 33,33 Euro. Auch Solarworld,
Centrotherm und Q-Cells notierten leichter. Gesucht waren auf der
anderen Seite allerdings SMA Solar mit einem Plus von 3,3 Prozent auf
53,00 Euro.

(rheinmain)


 


 

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