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Börse, 17. November 2008

Deutscher Aktienmarkt startet schwächer

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt ist am Montag nach schlechten Vorgaben aus den USA ebenfalls mit leichten Verlusten in die neue Handelswoche gestartet. Der Leitindex DAX fiel bis 9.15 Uhr um 0,6 Prozent auf 4681 Punkte. Der MDAX gab 0,3 Prozent auf 5353 Zähler ab und der TecDAX sank um 0,9 Prozent auf 498 Zähler.

Die Kurse an der New Yorker Wall Street hatten am Freitag wegen enttäuschender Umsatzdaten aus der Einzelhandelsbranche und neuer Rezessionsängsten nachgegeben. Der Dow-Jones-Index fiel um 3,8 Prozent auf 8497 Punkte. Der Nasdaq-Composite gab 5,0 Prozent auf 1517 Zähler nach.

Der Euro wurde am Morgen leichter zu 1,2594 Dollar gehandelt, nachdem die Europäische Zentralbank am Freitag einen Referenzkurs von 1,2675 Dollar festgestellt hatte. Devisenhändler verwiesen auf den Weltfinanzgipfel vom Wochenende in Washington, bei dem es weitgehend bei Absichtserklärungen geblieben sei. «Das hat nicht unbedingt dazu beigetragen, die Risikofreude der Anleger zu erhöhen», sagte ein Beobachter.

Stärkster Verlierer im DAX waren Volkswagen mit einem Minus von 1,9 Prozent auf 387,03 Euro. K+S gaben 1,8 Prozent auf 32,00 Euro nach. Deutsche Börse fielen um 1,7 Prozent auf 58,50 Euro. Auf der anderen Seite stiegen vor allem Continental um 8,5 Prozent auf 40,45 Euro. Einem Medienbericht zufolge sucht Schaeffler Staatsfonds für einen Teil seiner Conti-Anteile. BMW legten um 3,5 Prozent auf 22,14 Euro zu. Auch Hypo Real Estate stiegen trotz eines Milliardenverlusts im dritten Quartal um 0,3 Prozent auf 3,25 Euro.

In der zweiten Reihe fielen HeidelbergerCement um 9,2 Prozent auf 46,40 Euro und führten damit die Verliererliste an. Auf der anderen Seite waren vor allem Aareal Bank gefragt, die sich um 4,8 Prozent auf 6,31 Euro verteuerten.

Im TecDAX brachen United Internet um 14 Prozent auf 5,16 Euro ein. Conergy fielen um 9,1 Prozent auf 4,36 Euro. Solon gaben 2,9 Prozent auf 17,67 Euro ab. Auf der anderen Seite stiegen vor allem Repower mit einem Plus von 3,7 Prozent auf 105,99 Euro. Solarworld verteuerten sich um 2,2 Prozent auf 16,5 Euro.

Foto: www.pixelio.de

(rheinmain)


 


 

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