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Deutscher Aktienmarkt startet schwächer

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt ist am Dienstag mit Kursverlusten in den Handel gestartet. Der Leitindex DAX sank bis 9.15 Uhr um 0,8 Prozent auf 4682 Punkte. Der MDAX verlor 0,5 Prozent auf 5399 Punkte, und der TecDAX fiel um 1,1 Prozent auf 472 Zähler. Damit setzte der Aktienmarkt den Trend der vergangenen Tage fort.

Die Kurse an der New Yorker Wall Street haben am Montag deutlich
schwächer geschlossen. Der Dow-Jones-Index fiel um 1,5 Prozent auf
8474 Punkte, und der Nasdaq Composite gab um 2,1 Prozent auf 1539
Zähler nach. Händler sprachen von einem nervösen Geschäft unmittelbar
vor Beginn der Berichtssaison.

Mit Spannung erwartet worden waren in den USA die Zahlen des
Aluminiumkonzerns Alcoa, womit traditionell die Quartalsberichtssaison eröffnet wird. Der Konzern hat erstmals seit sechs Jahren einen Verlust verzeichnet. Der entsprach allerdings weitestgehend den Erwartungen von Beobachtern.

Der Euro wurde am Morgen schwächer zu 1,3283 Dollar gehandelt,
nachdem die Europäische Zentralbank am Montag einen Referenzkurs von
1,3394 Dollar festgestellt hatte. Zuvor war die Gemeinschaftswährung
mit 1,3243 sogar auf den niedrigsten Stand seit einem Monat gefallen.
Beobachter begründeten die fortdauernde Schwäche des Euro mit der
Aussicht auf eine Zinssenkung am Donnerstag und mit der neuerlichen
Flucht von Anlegern aus riskioreichen Anlagen.

Stärkster Verlierer im DAX waren K+S mit einem Minus von 3,4 Prozent auf 36,64 Euro. Henkel fielen um 2,5 Prozent auf 22,90 Euro. Salzgitter gaben 2,2 Prozent auf 51,02 Euro ab. Mit einem leichten Minus von 0,4 Prozent auf 40,05 Euro reagierten Beiersdorf auf die Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr.

Auf der anderen Seite stiegen Deutsche Postbank um 8,9 Prozent auf
14,00 Euro. Einem Medienbericht zufolge will die Deutsche Bank
aufgrund des stark gesunkenen Aktienkurses bei der Übernahme
nachverhandeln. Metro stiegen nach Vorlage erster Geschäftszahlen zum
vergangenen Jahr um 2,9 Prozent auf 27,03 Euro.

In der zweiten Reihe führten Hypo Real Estate die Verlierer mit
einem Minus von 5,9 Prozent auf 2,21 Euro an. Premiere fielen um 3,1
Prozent auf 3,16 Euro. Auf der anderen Seite waren vor allem Arcandor
mit einem Plus von 2,1 Prozent auf 2,47 Euro gesucht.

Im TecDAX standen zahlreiche Erneuerbare-Energien-Werte unter
Druck. Allen voran fielen Q-Cells um 3,5 Prozent auf 21,14 Euro.
Solon verloren 2,5 Prozent auf 11,90 Euro. Auch Repower, Solarworld,
SMA Solar und Nordex notierten leichter. Stärkster Gewinner waren auf
der anderen Seite Qiagen mit einem Aufschlag von 0,7 Prozent auf
12,35 Euro.

(Redaktion)


 


 

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