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Börse / 14. April

Deutscher Aktienmarkt startet schwächer

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt ist nach den Verlusten in der Vorwoche und den schwachen Vorgaben aus den USA am Montag schwächer in die neue Woche gestartet. Der Leitindex DAX verlor bis 9.15 Uhr 0,6 Prozent auf 6562 Punkte. Der MDAX sank um 0,8 Prozent auf 8737 Zähler, und der TecDAX gab 1,6 Prozent auf 778 Punkte nach.

Auch die Kurse an der New Yorker Wall Street hatten am Freitag schwächer geschlossen. Belastend hatten sich vor allem enttäuschende Geschäftszahlen und eine Gewinnwarnung des Mischkonzerns General Electric ausgewirkt. Daneben hatten der Verbraucherstimmungs-Index der Universität Michigan sowie die US-Importpreise für den März die Stimmung belastet. Der Dow-Jones-Index gab um 2,0 Prozent auf 12 325 Punkte nach. Der Nasdaq Composite verlor 2,6 Prozent auf 2290 Punkte.

Der Euro wurde am Morgen zu 1,5738 Dollar schwächer gehandelt, nachdem die Europäische Zentralbank am Freitag einen Referenzkurs von 1,5833 Dollar festgestellt hatte. Händler verwiesen auf das G-7-Treffen vom Wochenende. Dort hatten sich die Finanzminister der vertretenen Staaten besorgt über die gestiegene Volatilität der Wechselkurse gezeigt. Der ungewohnt scharfe Ton hat Händlern zufolge die Frage aufgebracht, wie wahrscheinlich ein Eingreifen der G-7-Staaten ist, um ein weiteres Abrutschen des Greenbacks zu verhindern.

Stärkster Verlierer im DAX waren Deutsche Bank mit einem Minus von 1,9 Prozent auf 72,17 Euro. Einem Medienbericht zufolge will sich die Deutsche Bank von Schuldtiteln in Höhe von bis zu 20 Milliarden Dollar trennen. Infineon sanken um 1,7 Prozent auf 4,65 Euro. Siemens verloren 1,4 Prozent auf 67,38 Euro.

Auf der anderen Seite legten Deutsche Lufthansa um 1,5 Prozent auf 17,43 Euro zu. Henkel verbesserten sich um 0,1 Prozent auf 27,90 Euro.

Im MDAX führten Arques Industries mit einem Abschlag von 2,1 Prozent auf 8,49 Euro die Verliererliste an. Auf der anderen Seite legten Wacker Chemie 2,3 Prozent auf 137,50 Euro zu.

Im TecDAX fielen Centrotherm um 3,8 Prozent auf 46,90 Euro zurück. QSC gaben 3,7 Prozent auf 1,80 Euro ab. Gesucht waren vor allem BB Medtech mit einem Plus von 1,2 Prozent auf 32,82 Euro.

(Redaktion)


 


 

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