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Börse, 24. September

Deutscher Aktienmarkt startet schwächer

(bo/ddp.djn) Der deutsche Aktienmarkt ist am Donnerstag schwächer in den Handel gestartet. Der Leitindex DAX fiel bis 9.15 Uhr um 1,2 Prozent auf 5635 Punkte. Der MDAX verlor 1,7 Prozent auf 7236 Zähler und der TecDAX gab 1,4 Prozent auf 753 Punkte nach. Für neue Impulse dürfte am Vormittag der Ifo-Geschäftsklimaindex für September sorgen. Volkswirte erwarten, dass der wichtigste Früh- und Stimmungsindikator für die deutsche gewerbliche Wirtschaft erneut gestiegen ist.

An der New Yorker Wall Street haben die Kurse nach dem Zinsbeschluss der US-Notenbank leichter geschlossen. Die Federal Reserve ließ nicht nur den Leitzins erwartungsgemäß unverändert, sondern äußerte sich auch zuversichtlicher zu den Aussichten der US-Wirtschaft. Marktteilnehmer bezeichneten die Aussagen der Notenbanker indessen als «Non-Event». Die Fed habe in ihrem Begleitkommentar zum Zinsentscheid nichts wirklich Neues gesagt, hieß es. Der Dow-Jones-Index fiel um 0,8 Prozent auf 9749 Zähler und der Nasdaq-Composite gab um 0,7 Prozent auf 2131 Punkte nach.

Der Euro wurde am Morgen zu 1,4727 Dollar schwächer gehandelt, nachdem die Europäische Zentralbank Mittwoch einen Referenzkurs von 1,4783 Dollar festgestellt hat. Devisenhändler begründeten die leichte Erholung des Dollar mit den Aussagen der US-Notenbank vom Vorabend.

Stärkster Verlierer im DAX waren Salzgitter mit einem Abschlag von 2,2 Prozent auf 69,47 Euro. Infineon gaben um 2,1 Prozent auf 3,65 Euro nach. Deutsche Bank gaben 1,9 Prozent auf 52,28 Euro nach. Auf der anderen Seite waren Fresenius gesucht, die sich um knapp 1,0 Prozent auf 39,23 Euro verteuerten. Volkswagen legten 0,8 Prozent auf 110,27 Euro nach.

In der zweiten Reihe führten HeidelbergCement die Verlierer mit einem Minus von 12,4 Prozent auf 42,30 Euro an. Stada gaben 3,5 Prozent auf 16,77 Euro nach. Stärkster Gewinner waren auf der anderen Seite hingegen Baywa mit einem Plus von 0,5 Prozent auf 24,53 Euro.

Im TecDAX standen vor allem Phoenix Solar unter Druck und gaben 5,7 Prozent auf 38,54 Euro nach. Smartrac fielen um 3,8 Prozent auf 11,54 Euro zurück. Fester notierten lediglich Freenet und Conergy, die sich um 0,6 Prozent auf 9,42 Euro beziehungsweise um 0,1 Prozent auf 0,91 Euro verteuerten.

(Redaktion)


 


 

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