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Börse, 1. Oktober

Deutscher Aktienmarkt startet überwiegend fest

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt ist am Mittwoch größtenteils mit Gewinnen in den Handel gegangen. Zwar stagnierte der DAX gegen 9.15 Uhr bei 5829 Punkten. Der MDAX stieg allerdings um 0,7 Prozent auf 7008 Zähler und der TecDAX um 1,3 Prozent auf 695 Punkte. Aufgrund der guten Vorgaben aus den USA und der Hoffnung auf eine Verabschiedung des 700 Milliarden Dollar schweren Rettungspakets für die US-Finanzbranche wurde am Markt von einer weiteren Erholung ausgegangen.

Die US-Börsen haben am Dienstag mit einer entschiedenen
Gegenbewegung auf den «Schwarzen Montag» reagiert und einen großen
Teil der massiven Vortagesverluste wieder aufgeholt. Der
Dow-Jones-Index verbuchte ein Plus von 4,7 Prozent auf 10 851 Punkte.
Es ist der größte Zuwachs seit fast sechs Jahren. Damit machte er
fast zwei Drittel des Vortagesverlustes von 778 Punkten wieder wett.
Der Nasdaq Composite stieg um 5,0 Prozent auf 2082 Zähler.
Angetrieben wurden die Kurse ab Mittag von einem Bericht, demzufolge
die Börsenaufsicht SEC eine Lockerung der Bewertungsregelungen für
Finanzinstitute prüft.

Der Euro wurde am Morgen zu 1,4105 Dollar leichter gehandelt. «Das
Tief von gestern bei rund 1,40 Dollar wurde aber nicht mehr
unterschritten, so dass sich nun eine kleine Stabilisierung
durchsetzt», sagte ein Frankfurter Währungshändler. Die Europäische
Zentralbank hatte am Dienstagnachmittag einen Referenzkurs von 1,4303
Dollar festgestellt.

Im DAX waren vor allem Deutsche Postbank gesucht, die sich um 4,5
Prozent auf 27,72 Euro verbesserten. Infineon stiegen um 4,3 Prozent
auf 4,08 Euro. Hypo Real Estate machten einen Teil der Verluste der
Vortage wett und gewannen 4,8 Prozent auf 4,35 Euro. adidas verloren
hingegen 1,4 Prozent auf 37,17 Euro. Allianz büßten 0,4 Prozent auf
96,00 Euro ein.

In der zweiten Reihe stiegen sich Aareal Bank am stärksten und
gewannen 12,0 Prozent auf 9,04 Euro. Arcandor stiegen erneut um 6,4
Prozent auf 2,48 Euro. Auf der anderen Seite standen ProSiebenSat.1
unter Druck und büßten 3,2 Prozent auf 4,61 Euro ein.

Im TecDAX führten Roth & Rau die Gewinner an. Die Papiere stiegen
um 5,0 Prozent auf 25,61 Euro. Wirecard gingen um 4,5 Prozent auf
5,36 Euro nach oben. Repower Systems hingegen verloren 1,4 Prozent
auf 203,50 Euro.

(rheinmain)


 


 

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