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Börse, 22. September

Deutscher Aktienmarkt startet uneinheitlich

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt ist am Montag uneinheitlich in die neue Handelswoche gestartet. Der Leitindex DAX verlor bis 9.15 Uhr 0,2 Prozent auf 6175 Punkte. Der MDAX legte hingegen 0,6 Prozent auf 7868 Zähler zu, und der TecDAX stieg um 0,5 Prozent auf 752 Punkte.

Händler sprachen von relativ schwachen Impulsen nach den starken
Gewinnen vom vergangenen Freitag. Das von der Finanzaufsicht BaFin am
Freitagabend beschlossene Verbot von Leerverkäufen für ausgewählte
Finanztitel dürfte laut Händlern kurzfristig wenig Auswirkungen
haben. Generell seien Verbote schlecht, sie könnten Trends nur
bremsen, aber nicht aufhalten.

Die Kurse an der New Yorker Wall Street waren am Freitag deutlich
fester aus dem Handel gegangen. Der Dow-Jones-Index stieg um 3,3
Prozent auf 11 388 Zähler. Der Nasdaq-Composite ging um 3,4 Prozent
nach oben. Das Kursfeuerwerk wurde vor allem vom Rettungsplan der
US-Regierung für die Finanzbranche ausgelöst.

Der Euro wurde am Montagmorgen deutlich fester zu 1,4517 Dollar
gehandelt, nachdem die Europäische Zentralbank am Freitag einen
Referenzkurs von 1,4236 Dollar festgestellt hatte.

Stärkster Verlierer im DAX waren Volkswagen mit einem Minus von
3,6 Prozent auf 252,76 Euro. MAN gaben 2,1 Prozent auf 52,45 Euro ab.
Merck fielen um 1,9 Prozent auf 77,81 Euro zurück. Gesucht waren
hingegen vor allem Hypo Real Estate, die sich um 2,1 Prozent auf
15,52 Euro verteuerten. ThyssenKrupp legten um 1,7 Prozent auf 26,30
Euro zu.

Im MDAX führten Aareal Bank die Gewinner mit einem Plus von 6,1
Prozent auf 14,50 Euro an. Fuchs Petrolub stiegen um 4,4 Prozent auf
47,50 Euro. Auf der anderen Seite gaben ProSiebenSat.1 knapp 2,5
Prozent auf 5,57 Euro ab.

Im TecDAX legten Nordex 4,8 Prozent auf 20,67 Euro zu. Singulus
Technologies verbesserten sich um 3,7 Prozent auf 5,82 Euro. Auf der
anderen Seite fielen vor allem Solarworld zurück, die sich um 2,4
Prozent auf 32,66 Euro verbilligten. Solon fielen um 2,2 Prozent auf
36,70 Euro.

Quelle Foto: www.pixelio.de

(rheinmain)


 


 

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