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Börse, 22. Dezember

Deutscher Aktienmarkt startet uneinheitlich

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt ist am Montag uneinheitlich in die verkürzte Weihnachtshandelswoche gestartet. Der Leitindex DAX fiel bis 9.15 Uhr um 0,7 Prozent auf 4664 Punkte. Der MDAX legte hingegen 0,9 Prozent auf 5346 Zähler zu, und der TecDAX stieg um 0,2 Prozent auf 472 Zähler. Beobachter sprachen von einem ruhigen Geschäft. «Das Jahr ist zu Ende», stellte ein Händler fest. Möglicherweise sorgten «Nachwehen» des Verfalls an den Termin- und Optionsmärkten vom Freitag noch für Bewegungen.

Die Kurse an der New Yorker Wall Street waren am Freitag uneinheitlich aus dem Handel gegangen. Nachdem es zu Handelsbeginn nach der Bekanntgabe des Rettungspakets für die angeschlagenen US-Autokonzerne noch zu deutlichen Aufschlägen gekommen war, verflog diese Euphorie im weiteren Verlauf. Der Dow-Jones-Index reduzierte sich um 0,3 Prozent auf 8579 Zähler. Der Nasdaq-Composite legte hingegen um 0,8 Prozent auf 1564 Zähler zu.

Der Euro wurde am Morgen etwas fester zu 1,4055 Dollar gehandelt, nachdem die Europäische Zentralbank am Freitag einen Referenzkurs von 1,3940 Dollar festgestellt hatte. Fundamentale Gründe spielen nach Einschätzung von Devisenhändlern derzeit bei der Entwicklung der Wechselkurse nur eine untergeordnete Rolle. Viele Händler seien bereits in den Weihnachtsferien.

Stärkster Verlierer waren Volkswagen mit einem Abschlag von 10,8 Prozent auf 255,25 Euro. Deutsche Bank gaben 4,0 Prozent auf 25,62 Euro nach. BMW verbilligten sich um 3,3 Prozent auf 21,20 Euro. Gesucht waren hingegen Infineon, die sich nach der Rettung der Tochter Qimonda am Sonntag um 12,1 Prozent auf 0,74 Euro erhöhten. Deutsche Postbank verteuerten sich um knapp 2,0 Prozent auf 12,44 Euro. Beiersdorf stiegen am Tag ihrer Aufnahme in den DAX um 1,9 Prozent auf 40,59 Euro. Der zweite Neuaufsteiger Salzgitter erhöhte
sich um 0,5 Prozent auf 47,78 Euro. In der zweiten Reihe waren vor allem Gagfah gesucht, die sich um 7,4 Prozent auf 3,65 Euro verteuerten. ProSiebenSat.1 legten 4,0 Prozent auf 1,56 Euro zu. Auf der anderen Seite verbilligten sich Premiere um 5,6 Prozent auf 4,41 Euro. Altana gaben 2,8 Prozent auf 12,63 Euro ab.

Im TecDAX waren Conergy gesucht und verteuerten sich um 8,1
Prozent auf 1,06 Euro. Roth + Rau stiegen um knapp 4,0 Prozent auf
13,39 Euro. Unter Abgabedruck standen hingegen Rofin Sinar mit einem
Minus von 4,4 Prozent auf 14,81 Euro. Software AG waren mit einem
Abschlag von 1,9 Prozent auf 37,64 Euro zweitstärkster Verlierer.

(Redaktion)


 


 

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