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Börse, 17. September

Deutscher Aktienmarkt strebt weiter nach oben

(bo/ddp.djn) Der deutsche Aktienmarkt hat am Donnerstag seinen Aufwärtstrend fortgesetzt. In den ersten Handelsminuten stieg der Leitindex DAX um 0,8 Prozent auf 5747 Punkte und verschob damit das Jahreshoch weiter nach oben. Der MDAX legte 1,7 Prozent auf 7458 Zähler zu, und der TecDAX erhöhte sich um 0,5 Prozent auf 765 Punkte. «Der Markt ist zum Selbstläufer geworden», sagte ein Händler. Die Kombination aus zuströmender Liquidität, besseren Konjunkturdaten und zunehmender Übernahmefantasie in zahlreichen Sektoren setze sich durch.

In den USA untermauerten die Konjunkturdaten Hoffnungen auf ein baldiges Ende der Rezession und ließen die großen Indizes an der New Yorker Wall Street am Mittwoch auf neuen Jahreshochs schließen. Der Dow-Jones-Index stieg um 1,1 Prozent auf 9792 Zähler. Der Nasdaq Composite legte um 1,5 Prozent auf 2133 Punkte zu. «Man kann einfach nur respektieren, dass der Markt nach oben will, über Bewertungen darf man gar nicht nachdenken», sagte ein Händler.

Der Euro wurde am Morgen zu 1,4747 Dollar gehandelt und zog damit auf ein neues Jahreshoch. Die Europäische Zentralbank hatte am Mittwoch einen Referenzkurs von 1,4671 Dollar festgestellt. Die Rallye der Aktienmärkte sorge weiter für Umschichtungen in den Euroraum, sagten Marktteilnehmer.

Im DAX standen allen voran MAN auf den Kaufzetteln. Die Aktien verteuerten sich um 3,1 Prozent auf 61,17 Euro. ThyssenKrupp erhöhten sich um 2,1 Prozent auf 25,30 Euro. Commerzbank setzten ihre Erholung fort und stiegen um 2,0 Prozent auf 9,07 Euro. Am anderen Ende standen dagegen SAP unter Druck und sanken um 1,3 Prozent auf 34,17 Euro. Bereits am Vortag hatte ein Händler darauf verwiesen, dass sich SAP-Aufsichtsratsvorsitzende Hasso Plattner von Aktien des Softwareunternehmens trennen wolle. Henkel ermäßigten sich um 0,6 Prozent auf 28,03 Euro. Deutsche Telekom komplettierte das Verlierer-Trio.

In der zweiten Reihe kletterten Arcandor weiter. Nach den Kurssprüngen der vergangenen Tage stiegen die Papiere des insolventen Handelskonzerns kurz vor der Herausnahme aus dem MDAX um weitere 19,6 Prozent auf 0,67 Euro. EADS gewannen 6,0 Prozent auf 16,10 Euro. Unter Druck standen dagegen mit Deutsche Euroshop, Gagfah und Rational lediglich drei Werte, die jeweils deutlich weniger als ein Prozent verloren.

Im TecDAX waren allen voran Singulus gesucht, die ihre Aufwärtsbewegung fortsetzten und sich um 3,2 Prozent auf 2,90 Euro verteuerten. Q-Cells zogen um 2,9 Prozent auf 12,45 Euro an. Nordex gewannen 2,3 Prozent auf 13,35 Euro. Die Verlierer wurden von Kontron und Infineon angeführt, die zugleich als einzige Werte jeweils mehr als ein Prozent verloren.

(Redaktion)


 


 

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