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Deutscher Aktienmarkt weitet Verluste deutlich aus

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt hat am Freitagvormittag kräftig eingebüßt. Bis 13.15 Uhr verlor der Leitindex DAX 2,0 Prozent auf 4135 Punkte. Zwischenzeitlich war er sogar auf den tiefsten Stand seit zwei Monaten gefallen. Der MDAX gab 2,9 Prozent auf 4739 Zähler nach. Der TecDAX büßte 2,8 auf 445 Punkte ein. Vor allem Gerüchte über eine mögliche Schieflage eines deutschen Versicherers setzte die Kurse unter Druck. Zudem drückten schlechte Nachrichten aus dem Technologiesektor auf die Stimmung.

Der Euro verlor am Mittag erneut gegenüber dem Dollar und wurde
bei 1,2792 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte am
Vortag einen Referenzkurs von 1,2984 Dollar ermittelt. Der Insolvenzantrag Qimondas habe den Euro merklich belastet, hieß es von Beobachtern. Die Risikobereitschaft der Anleger sei dramatisch zurückgegangen.

Im DAX standen vor allem BASF unter Druck und fielen um 6,1 Prozent auf 21,38 Euro. Allianz verloren 5,9 Prozent auf 59,10 Euro.
Unter den Verlierern war auch Infineon, die 4,7 Prozent auf 0,71 Euro zurück. Am Morgen hatte die Chiptochter Qimonda Insolvenzantrag gestellt. Zuvor hatte es Medienberichten zufolge die sächsische Staatsregierung abgelehnt, ihre Hilfen weiter aufzustocken. Merck hingegen stiegen um 5,7 Prozent auf 68,01 Euro. Das Unternehmen hat Fortschritte bei der Zulassung eines Multiple-Sklerose-Medikaments verzeichnet. Commerzbank verteuerten sich um 2,6 Prozent auf 2,99 Euro.

In der zweiten Reihe führten Norddeutsche Affinerie mit einem Minus von 9,6 Prozent auf 21,73 Euro die Verlierer an. MTU büßten 8,6 Prozent auf 18,07 Euro ein. Wacker Chemie sanken um 7,7 Prozent auf 53,57 Euro. Gewinne verbuchten am Mittag hingegen Rheinmetall . Die Papiere kletterten um 4,8 Prozent auf 22,82 Euro. Südzucker stiegen 1,7 Prozent auf 11,92 Euro.

Im TecDAX weiteten United Internet ihre Verluste auf ein Minus von 10,9 Prozent aus und wurden zu 4,90 Euro gehandelt. Freenet verloren 8,0 Prozent auf 3,32 Euro. Centrotherm fielen um 7,5 Prozent auf 14,89 Euro. Gesucht waren am Mittag einzig Jenoptik und BB Biotec.

(Redaktion)


 


 

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