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Statistisches Bundesamt

Deutscher Handelsbilanzüberschuss im Juli überraschend hoch

(bo/ddp.djn). Die deutsche Handelsbilanz hat im Juli einen überraschend hohen Überschuss aufgewiesen. Nach vorläufigen Ergebnissen wurde ein positiver Saldo von 13,9 Milliarden Euro erzielt, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt einen Überschuss von 12,0 Milliarden Euro erwartet. Im Juni war ein Handelsbilanzplus von 12,1 Milliarden Euro verzeichnet worden und im Vorjahresmonat ein Überschuss von 14,0 Milliarden Euro.

Im Juli wurden den Statistikern zufolge Waren im Wert von 70,5 Milliarden Euro ausgeführt. Der Wert der Einfuhren belief sich auf 56,6 Milliarden Euro. Die deutschen Exporte sanken damit im Vergleich zum Vorjahresmonat um 18,7 Prozent und die Importe um 22,3 Prozent. Saisonbereinigt zogen die Exporte jedoch im Vergleich zum Vormonat um 2,3 Prozent an, während die Importe nahezu unverändert blieben. Der Handelbilanzüberschuss belief sich saisonbereinigt auf 12,4 Milliarden Euro.

In den ersten sieben Monaten des Jahres betrug der Wert der Ausfuhren 461,8 Milliarden Euro, während das Volumen der Einfuhren auf 390,1 Milliarden Euro beziffert wurde. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum lagen die Exporte damit um 22,6 Prozent niedriger. Die Importe fielen um 18,4 Prozent. Der kumulierte Außenhandelsüberschuss belief sich im Zeitraum Januar bis Ende Juli auf 71,7 Milliarden Euro.

(Redaktion)


 


 

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