Sie sind hier: Startseite Rhein-Main Aktuell News
Weitere Artikel
Institut für Weltwirtschaft

Deutschland schafft laut Institut 2009 Maastricht-Hürde

(bo/ddp.djn). Deutschland muss in diesem Jahr laut Experten doch nicht so viele Schulden aufnehmen wie erwartet. Nach Berechnungen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) werden Bund, Länder, Gemeinden und Sozialkassen 2009 dank einer anziehenden Konjunktur zusammen Schulden in Höhe von nur etwa 2,75 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) machen, wie das in Düsseldorf erscheinende «Handelsblatt» (Mittwochausgabe) berichtete. Damit würde die im Maastricht-Vertrag festgesetzte Höchstgrenze von drei Prozent des BIP erfüllt. Das Bundesfinanzministerium hat mit einem Defizit von vier Prozent gerechnet.

Das Ministerium hatte erst im Juli mitgeteilt, wegen der Finanzkrise könne Deutschland das Maastrichter Defizitkriterium erst 2013 wieder einhalten. «Konjunktur und Arbeitsmarkt dürften sich besser als befürchtet entwickeln», sagte IfW-Finanzexperte Alfred Boss dem Blatt. Dadurch müsse der Gesamtstaat deutlich weniger Kosten der Arbeitslosigkeit schultern als bislang gedacht. Zudem sei die gesamtwirtschaftliche Lohnentwicklung besser, sodass sich Steueraufkommen und Beiträge günstiger entwickelten. Für nächstes Jahr rechnete er mit einer Defizitquote von rund 4,5 Prozent. Die Regierung war bislang von sechs Prozent ausgegangen.

(Redaktion)


 


 

IfW
Institu für Weltwirtschaft
Finanzkrise
Maastrichter Kriterien
BSP
BIP
Verschuldung

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "IfW" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: