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Externes Management

Die Bedeutung der kaufmännischen Leitung in mittelständischen Unternehmen vor dem Hintergrund sich verändernder Märkte

(bo/ots). Der Nutzen für kleine oder mittelgroße Betriebe, der sich durch ein externes kaufmännisches Management ergibt, wird häufig vernachlässigt. Insbesondere der Know-how-Gewinn, die Erhöhung der Unternehmensstabilität sowie die Kostenreduzierung gehören zu den nahe liegenden Vorteilen. Jutta Christ, Inhaberin der gleichnamigen Unternehmensberatung, erläutert die Vorzüge einer flexiblen externen Lösung in der kaufmännischen Leitung.

"Eine Vielzahl von kleinen und mittelständischen Unternehmen werden im Hinblick auf verschärfte Wettbewerbssituationen der kaufmännischen Leitung nicht mehr gerecht", formuliert Jutta Christ die oft auftretende Kosten- und Zeitproblematik im Management. "Das Führungspersonal wird mit Themen konfrontiert, denen es in herkömmlicher Weise nicht mehr begegnen kann." Eine Studie der Robert Half Personaldienstleistung aus dem Frühjahr des letzten Jahres besagt, dass in mehr als 39 Prozent aller deutschen Unternehmen die kaufmännische Managementposition von Mitarbeitern wahrgenommen wird, die nur über eine kaufmännische Ausbildung verfügen, was laut Christ den Anforderungen an diese Positionen nicht mehr gerecht wird.

Des Weiteren besagt die Studie, dass die Jahresgehälter der kaufmännischen Leiter mit durchschnittlich fünf Jahren Berufserfahrung in Deutschland zwischen 80.000 und 90.000 Euro betragen - ohne Nebenkosten und zusätzliche Leistungen. Jutta Christ dazu: "Eine Menge Geld, zumal ein professionelles Management eine unmittelbare Präsenz nicht an 365 Tagen im Jahr voraussetzt. Hier bietet sich eine flexible Lösung an, begrenzt auf zuvor vereinbarte Tageskontingente."

Eine externe Lösung kann dabei in allen Bereichen eingesetzt werden. Dazu gehören unter anderem die Kennzahlengeneration und -aufbereitung, um auch kurzfristig Entscheidungen auf fundierten Grundlagen treffen zu können. Im Hinblick auf eine Qualitätsverbesserung, Produktivitätserhöhung und Kostenreduzierung spielt die Prozessüberprüfung sowohl im Produktions- als auch im Verwaltungsbereich eine große Rolle. Aufgrund des sich ausweitenden Fach- und Führungskräftemangels kommt auch der strategischen Personalplanung eine größere Bedeutung zu.

"Das Ziel muss sein, das Eigenkapital durch ein professionelles Liquiditätsmanagement und alternative Finanzierungen zu stärken", erklärt die Diplom-Betriebswirtin, "speziell im Zusammenhang mit Basel II." Christ unterstützt Firmen dabei, sich im kaufmännischen Bereich so aufzustellen, dass sie den Anforderungen sich verändernder Rahmenbedingungen - sowohl intern als auch extern - professionell und effizient begegnen können.

(Redaktion)


 


 

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