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Stadt Hanau

Die Nürnberger soll schöner werden

Passend zur Weihnachtszeit halten viele Geschäfte der Nürnberger Straße zwischen Marktplatz und Hirschstraße derzeit für ihre Kunden leckere Lebkuchensterne bereit. Insgesamt werden 4.000 Nürnberger Lebkuchensterne von den Geschäften an ihre Kunden ausgegeben. Dies ist eine gemeinsame Initiative von Einzelhändlern, Immobilienbesitzern und der Hanau Marketing GmbH (HMG).

Die Idee dazu entstand bei gemeinsamen Treffen. Immobilien-Besitzer und Einzelhändler aus der Nürnberger Straße sind in den vergangenen Wochen mehrmals der Einladung der Hanau-Marketing Gesellschaft (HMG) gefolgt, um in Arbeitsterminen der Frage nachzugehen, ob die Einkaufsmeile für die Zukunft gewappnet ist. „Diese Frage ergibt sich unabhängig davon, ob ein Einkaufszentrum in Hanaus Innenstadt entsteht oder nicht“, stellte HMG-Geschäftsführer Martin Bieberle fest.

Auf der Grundlage einer Umfrage unter ortsansässigen Einkaufskunden und unter Auswärtigen, die Hanau kaum kennen sowie einer Analyse der CIMA Beratung- und Management GmbH wurden in den vergangenen Wochen verschiedene Bausteine zur Aufwertung der Geschäftsstraße erarbeitet. Bieberle versicherte, die Stadt Hanau werde das Ihre tun, um in der Nürnberger Straße eine „Wohlfühl-Atmosphäre für alle Beteiligten“ zu erzeugen. Dazu gehörten die Verkehrsführung, die Möblierung mit Bänken und Blumenbehältern und die mittlerweile vom Magistrat verabschiedete und ab 2009 geltende Richtlinie zur Gestaltung von Sondernutzungen, mit deren Hilfe der öffentliche Straßenraum attraktiver gestaltet werden soll.
Zur Stärkung der Geschäftsstraße werden verschiedene Aktionen gemeinsam mit der Hanau Marketing GmbH durchgeführt, die insbesondere auf eine Aufwertung der Außendarstellung abzielen. Hierzu gibt es von Januar an regelmäßige Treffen mit Einzelhändlern aus der Nürnberger Straße, um über weitere Schritte zu sprechen.
Speziell um den Busverkehr der Hanauer Straßenbahn (HSB) in der Nürnberger Straße ging es bei einer Zusammenkunft. Dabei stellte die Lokale Nahverkehrsorganisation heraus, dass die südliche City und das Klinikum für HSB-Kunden weiter mit nahen Haltestellen erreichbar sein müssten und andere Durchfahrvarianten als die jetzige kaum umzusetzen seien. Immerhin werde der Busverkehr seit 2006 und bis 2010 um fast 30 Prozent reduziert. Seitens der Einzelhändler kam der Wunsch nach kleineren Bussen außerhalb des HSB-Stoßverkehrs auf. Das könne helfen, den bisher wegen der durchfahrenden Busse nicht möglichen Erlebnis-Einkauf in der Nürnberger Straße realistischer werden zu lassen. LNO und HSB wollen nun nochmals prüfen, welche Alternativen für den Busverkehr durch die Fußgängerzonen weiter diskutierbar sind.

Quelle: BeteiligungsHolding Hanau GmbH

(rheinmain)


 


 

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