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Bundesfinanzministerium

Diskussion über Bad Bank nicht angebracht

(bo/ddp.djn). Das Bundesfinanzministerium hat erneut die Auslagerung fauler Kredite deutscher Banken in ein Auffanginstitut, eine sogenannte Bad Bank, abgelehnt. Es gebe im Bereich des Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) ein Instrument zum Aufkauf solcher Assets, das nicht in Anspruch genommen werde, sagte der Sprecher des Bundesfinanzministeriums, Torsten Albig, am Montag in Berlin. «Von daher ist im Augenblick aus unserer Sicht eine solche Diskussion in Deutschland nicht angebracht», sagte er unter Verweis auf die Debatte um die Errichtung einer Bad Bank.

Die Regierung halte es «für keine geeignete Lösung, diese Papiere allein zulasten von Steuerzahlen zu sozialisieren», hob er hervor. Wenn, dann müssten viel breitere Ansätze gefunden werden. «Mit dem, was wir im Finanzmarktstabilisierungsgesetz vorgelegt haben, gibt es aktuell ausreichende Handlungsmöglichkeiten», betonte Albig.

Es gebe derzeit keine Pläne zur Änderung des Banken-Rettungspaketes. Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) habe «deutlich gemacht, dass überall da, wo es nachvollziehbare Risiken gibt, wir das dauernd prüfen», sagte Albig. «Aktuell gibt es aber keine konkreten Pläne, irgendetwas zu ändern.»

(Redaktion)


 


 

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