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Arbeitsmarktreformen

DIW-Chef Zimmermann fordert flächendeckende Weiterbildungsinitiative

(bo/ddp.djn). Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Klaus Zimmermann, fordert von der Bundesregierung eine «flächendeckende Weiterbildungsinitiative». Zimmermann sagte der Nachrichtenagentur ddp, Investitionen in Bildung und Weiterbildung seien sinnvoller als kurzfristige Konjunkturprogramme«. Deshalb sollten Bildungsgutscheine an alle Arbeitnehmer im Alter von über 45 Jahren ausgegeben werden.

Zimmermann sprach sich zugleich dagegen aus, wegen der Finanzkrise die Arbeitsmarktreformen zurückführen und die Transferbezüge auszuweiten. Er betonte: »Zwar wirken diese Bezüge konsumintensiv, aber das wäre kontraproduktiv.« Es komme »gerade in der Krise darauf an, dass jeder Anreiz zur Arbeitsaufnahme auch wahrgenommen wird«.

Zimmermann, der auch Direktor des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) ist, erwartet 2009 »noch nicht den großen Einbruch am Arbeitsmarkt«. Dieser sei nur dann nicht zu vermeiden, »wenn die Konjunkturkrise nicht zum Stillstand kommt".

(Redaktion)


 


 

DIW-Chef;Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung
DIW
Klaus Zimmermann
Weiterbildungsinitiative

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