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Doppelte Haushaltsführung muss für Finanzamt glaubwürdig sein

(bo/ddp.djn). Wer eine doppelte Haushaltsführung steuerlich geltend machen will, bei der die Hauptwohnung und die Arbeitsstätte nur wenige Kilometer entfernt sind, muss sich strengeNachweisanforderungen des Finanzamtes gefallen lassen. Das geht aus einer Entscheidung des Finanzgerichts München (AZ: 10 K 2154/08)hervor. In dem Fall betrug die Entfernung zwischen Hauptwohnung und Arbeitsstelle lediglich 19 Kilometer. Das reichte den Richtern nicht, um eine berufliche Veranlassung anzuerkennen. Da der Mann auch ansonsten keine sinnvollen Gründe für die doppelte Haushaltsführung nennen konnte, strichen die Richter ihm kurzerhand den Werbungskostenabzug.

Misstrauen hatte vor allem der Umstand erregt, dass der Stromverbrauch in der Zweitwohnung sehr hoch war - daraus schlossen die Richter, dass der Mann dort entweder ständig lebte oder aber andere Personen die Wohnung nutzte. Beides aber würde die Anerkennung als doppelte Haushaltsführung ausschließen.

(Redaktion)


 


 

Finanzamt
doppelte Haushaltsführung
Zweitwohnung
Arbeitsstätte
Werbungskostenabzug
AZ: 10 K 2154/08

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