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Dow Jones ist nach dem Feiertag im Plus und das Rohöl setzt seine Erholungsversuche fort

Nach dem Feiertag am Donnerstag verlief der Handel an der Wall Street am Freitag recht lustlos. Entsprechend verwundert es kaum, dass das Volumen sehr gering ausfiel. Dennoch gelang es den führenden Indizes ein Kursplus zu etablieren. Damit stand in der abgelaufenen Woche ein Kurs-plus von 12 % auf der Habenseite. Dennoch fiel die Monatsperformance mit Minus 7,5 % negativ aus. Der Sektor Financial gewann am Freitag 2,9 % hinzu und vollzog damit eine outperformance. Gesucht waren vor allem die Papiere der Citigroup nach einem Kommentar von Barclays. Letzt-genannte gehen davon aus, dass sich die Situation bei der Citi, nach der neuerlichen Stützung durch die Regierung, mehr und mehr normalisieren sollte.

 Auch der Bereich Industrial (+ 2,7 %) konnte, angeführt von General Electric ($ 17,17 + 0,98), deutlicher zulegen. Technologie- und Energiewerte waren hingegen weniger gefragt. In dieser Woche stehen eine ganze Reihe von Kon-junkturdaten auf der Agenda. Zu nennen sind insbesondere der ISM Index für den Monat Novem-ber, das ABC-Verbrauchervertrauen, der ADP-Arbeitsmarktbericht, der ISM-Dienstleistungs-index, das Beige Book und der Arbeitsmarktbericht am Freitag. Unternehmensseitig werden ledig-lich wenige Quartalsberichte vorgelegt. Das Hauptaugenmerk wird auf Sears Holdings, Staples, Novell und Target Corp. gerichtet sein. Unter technischen Gesichtspunkten gilt es beim Dow die Widerstandsmarke bei 8.985 Zählern zu beachten. Die aktuell erreichte Stauzone im Bereich von 8.820 Punkten sollte bereits schwer zu überwinden sein.
Der Dax beendete den Freitagshandel mit einem minimalen Aufschlag von 4 Punkten oder 0,09 % bei 4.669 Zählern. Wesentlich beeindruckender ist die Wochenbilanz. Um insgesamt 13 % ging es für den deutschen Leitindex nach oben. Seit Oktober hatte es keine Wochengewinne mehr gege-ben. Hingegen fiel die Monatsbilanz (rund 6 % minus) negativ aus. Am Freitag vollzog die Aktie der Allianz (+9,03 %) die beste Tagesperformance. Commerzbank (+4,87 %) und Merck (+ 2,87 %) konnten ebenfalls deutlicher zulegen. Am schwächsten präsentierte sich die Volkswagen-Aktie. Um 4,97 % ging es nach unten. Hierzu-lande stehen in dieser Woche eine ganze Reihe von Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an. Zudem wird die Aufmerksamkeit auf die Ratssitzung der EZB gerichtet sein. Mehrheitlich wird eine Leitzinssenkung um 50 Basispunkte auf 2,75 % erwartet. Am Mittwoch wird die Dax-Zusammensetzung überprüft. Die Wahrscheinlichkeit, dass sowohl die Hypo Real Estate als auch die Conti aus dem Index herausfallen, dürfte sehr hoch sein. Bei einem Blick auf den Daxchart (Grafik) fällt auf, dass zuletzt die Anzahl von Doji`s deutlich zugenommen hat. Dieser Umstand spricht dafür, dass die Unsicherheiten über die weitere Bewegungsrichtung deutlich zugenommen hat. Besondere Beachtung sollte der Widerstandsmarke bei 4.760 Zählern zu Teil werden. Hier verläuft einerseits die rot markierte Abwärtsbehelfslinie und andererseits ein sog. Gann-Angel. Deutlicheres Aufwärtspotenzial würde erst mit einem Bruch der 4.818er Marke entstehen.

Quelle: Helaba

(Redaktion)


 


 

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