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Dresdner-Bank-Vorstandschef

Dresdner Bank-Chef Walter erhält Millionen-Abfindung

(bo/ddp.djn). Der scheidende Dresdner-Bank-Vorstandschef Herbert Walter kann sich einem Magazinbericht zufolge über eine Abfindung in Millionenhöhe freuen. Wie das Wirtschaftsmagazin «Capital» am Mittwoch vorab berichtete, bekommt Walter zwei zusätzliche Jahresgehältern einschließlich Boni. Sein Vertrag wäre noch bis 2012 gelaufen. Auf Grundlage des Jahres 2007 errechne sich dadurch eine Summe von rund 3,6 Millionen Euro.

Walter, der nach der Übernahme durch die Commerzbank als einziger Dresdner-Bank-Vorstand in das Vorstandsgremium der neuen Großbank einziehen sollte, hatte in der vergangenen Woche seinen Rückzug erklärt. Der bisherige Dresdner-Bank-Mutterkonzern Allianz wollte sich gegenüber der Zeitschrift nicht äußern.

Unterdessen gibt der Betriebsrat der Dresdner Bank bezüglich der Übernahme durch die Commerzbank Entwarnung und begräbt seine anfänglich starke Skepsis. «Die Stimmung dreht sich», sagte der Frankfurter Betriebsratsvorsitzende Hans-Georg Binder dem Blatt. Grund dafür sei unter anderem die sich als immer gravierender erweisende Finanzmarktkrise. «Was wäre denn die Alternative gewesen», so Binder. «Inzwischen sind wir froh, dass es mit der Commerzbank einen relativ sicheren Hafen gibt», fügte er hinzu.

Allerdings befürchtet der Betriebsrat, dass mehr als die angekündigten 9000 Stellen, davon 6500 in Deutschland, bis zum Jahr 2011 wegfallen. Es könne sich «die Zahl der Stellenstreichungen durch die Krise erhöhen».

(Redaktion)


 


 

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