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Hessische FDP setzt Westerwelle unter Druck

(bo/ddp-hes). Hessens Liberalen-Chef, Jörg-Uwe Hahn, verstärkt den Druck auf den FDP-Bundesvorsitzenden Guido Westerwelle.

Dem «Hamburger Abendblatt» (Montagausgabe) sagte Hahn: «Die Aussage des Landesparteitages war: 'Guido, du hast eine zweite Chance, nutze sie.' Das ist auch meine Botschaft.»

Am Sonnabend hatte der hessische FDP-Landesparteitag in Künzell
einen Antrag des Kreisverbandes Limburg-Weilburg auf einen
Sonderparteitag zur Abwahl Westerwelles abgelehnt.

Hahn empfahl Westerwelle, sich vor allem bei europapolitischen
Themen wie der Ordnung der Finanzmärkte stärker einzubringen. «Hier
kann Westerwelle mit seiner politischen Überzeugung und von seinem
Amt her der Partei am besten helfen.» Es gebe aber auch Verständnis
an der Parteibasis für die schwierige Situation Westerwelles,
berichtete der Landespolitiker. Schließlich habe Westerwelle mit
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) keinen verlässlichen
Koalitionspartner.

(ddp-Korrespondent Ulrich Breitbach)


 


 

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