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Protest

Rund 50 Reha-Ärzte in Hessen streiken für mehr Lohn

(bo/ddp-hes). An einem bundesweiten Streik für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Lohn haben sich am Dienstag auch Ärzte von Reha-Kliniken in Hessen beteiligt.

Schätzungsweise hätten bis zu 50 Ärzte an dem ganztägigen Ausstand teilgenommen, sagte ein Sprecher des Landesverbands Hessen des Marburger Bunds in Frankfurt am Main. Betroffen waren seinen Angaben zufolge Reha-Kliniken in Bad Homburg, Bad Nauheim, Bad Soden-Salmünster und Bad Sooden-Allendorf.

Mit der Aktion geht der Ärztestreik an den Reha-Kliniken und Verwaltungsstellen der Deutschen Rentenversicherung (DRV) in eine neue Runde. «Wir werden den Druck jetzt weiter erhöhen», sagte der zweite Vorsitzende des Marburger Bunds, Andreas Botzlar. Zentrale Forderungen seien deutlich bessere Arbeitsbedingungen für die Ärzte in den Rehabilitationskliniken und im sozialmedizinischen Dienst der Rentenversicherung sowie eine Anpassung der Gehälter auf das Niveau der Ärzte in kommunalen Kliniken. Die Arbeitgeber verweigerten jedoch eine Gleichstellung der DRV-Ärzte, kritisierte Botzlar. Im Schnitt liege das Angebot der DRV rund zehn Prozent unter der tarifüblichen Bezahlung anderer Krankenhausträger.

Ein Teil der bundesweit rund 2000 DRV-Ärzte überprüft den Angaben zufolge in der Verwaltung Anträge auf Rehabilitation und Erwerbsminderungsrente. Der übrige Teil versorgt in den rund 100 Reha-Kliniken Patienten mit schweren und chronischen Erkrankungen.

(ddp)


 


 

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