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Dudenhöffer warnt vor deutlichem Stellenabbau durch Opel-Krise

(bo/ddp.djn). Der Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer hat vor einem drastischen Verlust von Arbeitsplätzen gewarnt, wenn der Staat dem angeschlagenen Autokonzern Opel nicht hilft. Dem Radiosender Bayern2 sagte Dudenhöffer am Montag, es liege eine «außerordentliche Situation» vor, «und selbstverständlich kann man in so einer Situation, die in Deutschland mindestens 100 000 Arbeitsplätze betrifft, die Zulieferer mit nach unten reißen würde, nicht einfach sagen», dass der Staat damit nichts zu tun habe.

«Es steht sehr sehr viel auf dem Spiel», betonte Dudenhöffer. Mittelständische Unternehmen, die stark mit dem Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) zusammenarbeiteten, würden «gegen die Wand fahren».

Dudenhöffer deutete an, man solle in Deutschland nur helfen, wenn die US-Regierung dem GM ebenfalls helfe. «General Motors fährt an die Wand, wenn nicht der amerikanische Staat diese Woche ein Rettungsprogramm auflegt», erklärte der Autoexperte. Das Programm würde einige Milliarden Dollar umfassen und es werde vermutlich kommen.

«Das Bargeld, um die Rechnungen, die Mitarbeiter und Zulieferer zu bezahlen, reicht vielleicht noch zwei, maximal drei Monate», erklärte Dudenhöffer. Keine Bank der Welt gebe GM jetzt ohne Bürgschaften einen Kredit.

(rheinmain)


 


 

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