Umwelt
Ökobilanz-Studie attestiert Händetrockner von Dyson Nachhaltigkeit
Rhein-Main. Facility Manager und Umweltbeauftragte sehen sich immer wieder vor die Frage gestellt, wie die diversen Methoden der Händetrocknung unter Umweltgesichtspunkten zu beurteilen sind. Gesundheitsinstitutionen zufolge sind die gängigen Arten der Handtrocknung an öffentlichen Orten wie Bahnhöfen, Supermärkten und in den Besucherbereichen von Krankenhäusern aus hygienischer Sicht gleichwertig. Bezüglich der Umweltbilanz der diversen Methoden, die Hände zu trocknen, bestand bislang jedoch eine Forschungslücke.

Im Vergleich zu allen anderen untersuchten Methoden der Händetrocknung weist der Dyson Airblade Hochgeschwindigkeits-Händetrockner die geringste Umweltbelastung auf.
Diese Lücke schließt nun eine Studie des Massachusetts Institute of Technology, in der nachgewiesen werden konnte, dass Papiertücher und Warmluft-Händetrockner die Umwelt am stärksten belasten. Im Rahmen einer Ökobilanzstudie wurde die ökologische Gesamtbelastung der gängigen Methoden der Händetrocknung untersucht. Geprüft wurden Stoffhandtuchrollen, herkömmliche Papierhandtücher aus Recyclingmaterial und aus Frischfasern, ein herkömmlicher Warmluft-Händetrockner, bei dem die Luft von oben auf die Hände trifft sowie Hochgeschwindigkeits-Händetrockner mit und ohne Heizelement.
In der Ökobilanzstudie wurden alle Phasen des Produktlebensweges erfasst, von der Materialfertigung, der Produktion, der Nutzungsphase bis hin zur Entsorgung. Ebenso wurden die mit jeder Phase verbundenen Verpackungen und Transportwege einbezogen. Neben der Belastung der Umwelt durch den Ausstoß von Treibhausgasen wurden auch Faktoren wie Bodennutzung, Wasserverbrauch, Gesundheitsschutz, Ökosystemqualität, Klimawandel und Ressourcennutzung untersucht.
Das Ergebnis: Es konnte nachgewiesen werden, dass Papierhandtücher und Warmluft-Händetrockner die Umwelt am stärksten belasten. Die CO²-Emissionen von Papierhandtüchern und des Warmluft-Händetrockners liegen um 70 Prozent höher als die der ebenfalls untersuchten Hochgeschwindigkeits-Händetrockner ohne Heizelement. Anders als die meisten Menschen meinen, ist Recyclingpapier keineswegs besser für die Umwelt. Die Verfasser der Studie kamen zu dem Ergebnis, dass die Umweltbelastung unter Berücksichtigung von CO²-Emission und Wasserverbrauch bei Recyclingpapier genauso hoch ist wie bei Papier aus Frischfasern. Im Vergleich zu allen anderen untersuchten Methoden der Händetrocknung weist der Dyson Airblade Hochgeschwindigkeits-Händetrockner die geringste Umweltbelastung auf.
Noch sind in Deutschland Papierhandtücher in den öffentlichen Waschräumen am weitesten verbreitet.
Der Müll spielt für die CO²-Bilanz von Recyclingpapier nur eine untergeordnete Rolle:
65 Prozent der CO²-Emissionen entstehen während der Herstellung durch den Verbrauch von Energie, Chemikalien und Wasser .
Die von Dyson in Auftrag gegebene Studie wurde nach den ISO-Normen 14040 und 14044 durchgeführt und basiert auf sämtlichen verfügbaren Daten aus aktuellen und zuverlässigen Ökobilanzstudien von Papiertuch-, Händetrockner- und Baumwollrollen-Herstellern, um die Unabhängigkeit und Korrektheit der durch Fachkollegen rezensierten Forschungsarbeiten sicherzustellen.
Eine Zusammenfassung der Studie in deutscher Sprache steht unter folgender Adresse zum Download bereit: http://msl.mit.edu/publications/MIT_ExecutiveSummary_German.pdf
(Dyson GmbH)
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Fotokennzeichnung:
Bild Nr. 1 © Dyson GmbH
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