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  • 10.05.2017, 14:44 Uhr
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  • Rhein-Main
Eigenheim

Der Brunnen im eigenen Garten – darauf muss man achten

Ein Brunnen ist für viele Haus- und Gartenbesitzer eine gute Möglichkeit, ihre Grünflächen unkompliziert und kostensparend zu bewässern und Wasser für die Weiterverwendung zu fördern. Und auch auf gewerblich genutzten Grünflächen spielen Brunnen eine wichtige Rolle. Doch welche Voraussetzungen gibt es eigentlich beim Brunnenbau und worauf muss man achten? Hier gibt es die Antworten im Überblick.

Die verschiedenen Brunnenarten – der Rammbrunnen

Wenn man sich für einen Brunnen entscheidet, kommt es zunächst einmal darauf an, ob er als Dekorations- oder als Nutzelement verwendet werden soll. Hier gibt es grundsätzlich drei verschiedene Formen. Zunächst einmal ist dabei der Ramm- bzw. Schlagbrunnen zu nennen. Er gehört zu den beliebtesten Formen. Das liegt unter anderem daran, dass er sich relativ unkompliziert und preiswert in den Boden bohren lässt. Die Preise belaufen sich hier auf wenige Hundert Euro. Angelegt wird der Brunnen mittels einer elektrischen Ramme und eines Metallrohrs, das bis zum Grundwasser in den Boden gestoßen wird.

Der Grundwasserspiegel darf hierbei allerdings nicht tiefer als sieben Meter liegen. Das liegt daran, dass man zum Heraufpumpen des Wassers üblicherweise eine Handpumpe verwendet. Bei einem Pumpweg von mehr als sieben Metern reicht die Kraft nicht mehr aus. Ein weiterer Nachteil des Rammbrummens besteht darin, dass die Fördermenge verhältnismäßig gering ist und dass man abhängig von der Beanspruchung etwa alle fünf Jahre das Rohr auswechseln muss.

Der Schachtbrunnen

Wer einen etwas tieferen Brunnen graben will, kann beispielsweise einen Schachtbrunnen wählen. Er verhält sich ähnlich wie ein Wasserloch. Man schachtet ihn aus und von da an füllt er sich jede Nacht bis auf Höhe des Grundwasserspiegels mit Wasser. Am Tag kann man es dann abschöpfen. Die Tiefe von Schachtbrunnen kann sich auf bis zu zehn Meter belaufen. Beim Anlegen des Brunnens ist es wichtig, dass man eine Stelle auswählt, bei der sich das Wasser nahe an der Oberfläche sammelt.

Der große Vorteil des Schachtbrunnens ist seine Langlebigkeit. Nachteile bestehen in der verhältnismäßig geringen Fördermenge und den relativ hohen Kosten von mehreren Tausend Euro. Die Seite www.brunnen-bohren.info gibt beispielsweise einen Richtwert zwischen 60€ und 120€/Metern an.

Der Bohrbrunnen

Bohrbrunnen gehören zu den kostenintensivsten Brunnenarten. Meistens sind sie noch etwas teurer als Schachtbrunnen. Dafür sind sie aber auch sehr effizient. Da die Tiefe hier bei bis zu 20 Metern liegt, bekommt man nicht nur Grundwasser von besonders hoher Qualität, sondern auch eine große Fördermenge geboten. Es ist allerdings zu beachten, dass der Preis für das Wasser mit jedem Meter steigt.

(Redaktion)


 


 

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