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Gerichtsurteil

Eigenheimzulage auch im Ausland möglich

(bo/ddp.djn). Die Eigenheimzulage in ihrer früheren Form wird für neue Immobilienkäufe oder -bauten längst nicht mehr bewilligt, Altfälle aber beschäftigen sogar noch die Gerichte. Das zeigt ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes (AZ: C-152/0), das noch einmal ausdrücklich klarstellt: Die Eigenheimzulage muss es auch für Immobilien im EU-Ausland geben, wenn die Fördervoraussetzungen nach dem früher geltenden Recht erfüllt waren.

Denn die Beschränkung der Förderung auf Häuser und Wohnungen in Deutschland verstößt gegen die Arbeitnehmerfreiheit und die Niederlassungsfreiheit.

Wer als zum Beispiel als Grenzpendler im Ausland eine Immobilie erworben hat, kann nachträglich Eigenheimzulage bekommen, wenn bis zum 31.12.2005 im EU-Ausland ein notarieller Kaufvertrag für eine selbstgenutzte Immobilie unterschrieben oder bis zu diesem Zeitpunkt ein Bauantrag dafür gestellt wurde. Das hat das Bundesfinanzministerium jetzt auch noch einmal bekräftigt (BMF-Schreiben vom 13.3.2008, IV C 1 - EZ 1000/08/10001).

(Redaktion)


 


 

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