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Einbruch

Spargelbauern verzeichnen Einbußen von teilweise bis zu 40 Prozent

(bo/ddp-hes). Die diesjährige Spargelsaison hat bei den hessischen Landwirten zu deutlichen Einbußen geführt.

«Bei wenig veränderter Anbaufläche müssen die Gemüsebauern Mindererträge von zum Teil bis zu 40 Prozent im Vergleich zum guten Jahr 2009 hinnehmen», sagte der Präsident des Hessischen Bauernverbands, Friedhelm Schneider, am Dienstag. Damit fehle den Betrieben auch entsprechender Umsatz. Im Vorteil seien Gemüsebauern gewesen, die in sogenannte Verfrühungstechniken investiert und damit trotz der anhaltend kühlen Witterung im Frühjahr Spargel mit «sehr guter Qualität» früh auf den Markt gebracht hätten.

Schneider betonte ferner, die Privathaushalte hätten in dieser
Saison weniger Spargel verzehrt als noch 2009. In diesem Jahr habe
der durchschnittliche Verbrauch deutlich unter den zwei Kilogramm pro
Haushalt aus dem vergangenen Jahr gelegen. Gleichzeitig seien
verglichen mit Spargel aus deutschen Anbaugebieten die Importe aus
Griechenland, Marokko und Spanien zurückgegangen. Sorge bereite
allerdings der «zunehmende Import peruanischen Spargels zu
Billigpreisen».

Am 24. Juni endet in den deutschen und hessischen Anbaugebieten
die Spargelsaison.

(ddp-Korrespondent Ulrich Breitbach)


 


 

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