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Glückwunsch an Kasseckert

„Eine gute Wahl für die Region“

Als „gute Wahl für die Region“ hat Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky die Entscheidung des Planungsverbandes Frankfurt RheinMain kommentiert, Heiko Kasseckert zum neuen Direktor des Gremiums zu machen. Das überaus klare und sehr eindeutige Wahlergebnis zeige, wie groß das Ansehen sei, dass Kasseckert über die Parteigrenzen hinweg genieße. Seine langjährigen Erfahrungen als Bürgermeister der Nachbarstadt Langenselbold bieten ihm zudem eine hervorragende Basis, um auch die künftigen Aufgaben als neuer Direktor des Planungsverbandes zu meistern.

 „Ich gehe davon aus, dass sich diese Wahl positiv auf die Entwicklung der Region auswirken wird“, so OB Claus Kaminsky. In seinem persönlichen Glückwunsch an Kasseckert betont der Hanauer Oberbürgermeister, dass er ihn als kenntnisreichen Partner der Kommunen kennengelernt hat, der schon in den vergangenen 18 Monaten als 1. Beigeordneter des Planungsverbandes bewiesen hat, dass er pragmatisch und jenseits von Parteipolitik an Probleme und Herausforderungen herangehe. „Dabei haben Sie immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Kommunen gezeigt.“, heißt es in dem Schreiben.

Nach den Worten von Kaminsky eröffnet sich durch die Veränderung in der Führungsspitze des Planungsverbandes die Chance, den unbefriedigenden Umstand einer völlig ungeordneten Region endlich abzustellen. „Ich hoffe sehr, dass ein Direktor Kasseckert alles daran setzen wird, eine gesetzliche Regelung zu bekommen, die adäquate Antworten auf die Herausforderungen der Region gibt.“ Das bisherige Ballungsraumsgesetz habe diese wichtige Aufgabe eindeutig nicht erfüllt und müsse dringend von Grund auf reformiert oder besser noch von einer Neuregelung abgelöst werden.

Zurzeit sieht Kaminsky ein „wildes Durcheinander und Nebeneinander“ von Gesellschaften, Institutionen, Zweckverbänden oder Organisationen, das weder nach innen noch nach außen als notwendig oder gar zielführend vermittelbar sei. Die Tatsache, dass die Brüder-Grimm-Stadt dabei selbst in diversen Gesellschaften aktives Mitglied sei, dürfe nicht dahingehend fehlinterpretiert werden, dass man in Hanau mit dieser Struktur zufrieden sei. Zudem täusche diese punktuelle Zusammenarbeit darüber hinweg, so der Hanauer OB, dass die Region keineswegs mit einer Stimme spricht oder in wichtigen Punkten sinnvoll vernetzt ist. Nach seinen Worten birgt dies ein immenses Risiko. „Ich sehe die wachsende Gefahr, dass Chancen der Region dadurch ungenutzt bleiben.“ Das wiederum werde auf Dauer dazu führen, dass die gesamte Rhein-Main-Region im Wettbewerb um Wirtschaftskraft, Arbeitsplätze oder auch Menschen ins Hintertreffen gerate, was auf lange Sicht gesehen „Wohlstand und Wohlfahrt gleichermaßen gefährdet“.

Für den Hanauer Rathauschef ist die Neuordnung der Region deshalb die zentrale Herausforderung, die es möglichst bald zu meistern gilt. Auf Heiko Kasseckert an der Spitze des Planungsverbandes ruht nun Kaminskys Hoffnung, dass die Region in dem erhofften neuen Gesetz wirklich gestärkt wird. „Es wäre schön, wenn der neue Direktor es schaffen könnte, die Landesregierung für dieses Thema ausreichend zu sensibilisieren.“ Denn seit der Landtagswahl sei es um die Regionaldebatte sehr ruhig geworden. Es sei jetzt an Kasseckert, diese Diskussion neu zu beleben und zu verhindern, dass die Landesregierung in dieser Frage weiter in ihrer Untätigkeit verharrt.

Quelle: Stadt Hanau

(Redaktion)


 


 

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Heiko Kasseckert
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