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Emissionshandel lässt Strompreise explodieren

(bo/ddp.djn). Der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK) warnt vor einer drastischen Strompreisverteuerung durch den in der Europäischen Union geplanten Emissionshandel. Die Beschlüsse auf dem jüngsten Treffen der Staats- und Regierungschef der EU hätten viele Fragen offen gelassen, sagte VIK-Geschäftsführer Alfred Richmann der Lander «Rheinpfalz am Sonntag» laut Vorabbericht. So solle es zwar Ausnahmen für energieintensive Industriezweige geben, aber die Energieversorger würden für ihre Kohlendioxidmissionen voll zur Kasse gebeten.

«Damit würden die Preise für Strom ab 2013 explodieren und um mindestens 50 Prozent in die Höhe schnellen», sagte Richmann voraus. Die neuen Kosten hätten dann die Verbraucher zu tragen. Das treffe die Bevölkerung genauso wie die Industrie. Bis 2012 seien die Emissionsrechte noch umsonst zu haben.

Nach den Worten von Richmann sind die von der EU-Kriterien für die vorgesehenen Ausnahmen noch «völlig diffus». Keines der Unternehmen wisse bislang genau, ob es für die Kohlendioxidzertifikate zahlen müsse oder nicht. Der VIK-Geschäftsführer forderte schnell Klarheit, um den Unternehmen bis zur Einführung des Emissionshandels Planungssicherheit zu geben.

(Redaktion)


 


 

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