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Gemeinsame Initiative zur Energiewende

Die HSE AG und die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main gründen eine Plattform für unabhängige Beratung und die Vermittlung von Handwerksleistungen für mehr Energieeffizienz.

Initiiert wurde die Kooperation von Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig, Vorstandsvorsitzende der HEAG Südhessische Energie AG (HSE) und dem Präsidenten der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main, Bernd Ehinger. „Das Handwerk ist nicht nur in unserer Imagekampagne ,Ausrüster der Energiewende’, sondern steht für konkrete Lösungsansätze: Das schaffen wir jedoch nur, wenn wir möglichst viele Partner an unseren großen Tisch holen, um darüber zu sprechen, wie wir mit der Energiewende weiterkommen“, sagte Ehinger. „Der Verein ,Regionale Energiegemeinschaft Südhessen’ ist eine solche gemeinsame Initiative. Sie verleiht dem strategischen Ziel der Kammer Ausdruck, die mit der Umsetzung der Energiewende beteiligten Gewerke und Partner aus Wirtschaft und Politik im Sinne des Kunden vernetzen zu wollen.“

Energieeffizienz ist und bleibt ein unverzichtbarer Baustein für das Gelingen der Energiewende. Kunden, die Immobilien modernisieren und effizienter gestalten möchten oder Informationen rund um das Thema Sanierung benötigen, finden eine Fülle an Informationen vor. Die Entscheidung eine sinnvolle Maßnahme zu identifizieren und einen passenden Partner dafür zu finden, ist schwierig und anspruchsvoll. Hier setzt die Idee von HSE und Handwerkerschaft an: „Unser gemeinsames Projekt soll es Kunden künftig erleichtern, ihr Haus oder ihre Wohnung energiesparender zu machen – auf unserer Plattform bekommt der Kunde alles aus einer Hand“, sagte die HSE-Vorstandsvorsitzende Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig.

Als ersten Schritt haben HSE und regionales Handwerk zusammen mit weiteren Partnern gestern den Verein „Regionale Energiegemeinschaft Südhessen e.V.“ gegründet. Beteiligt sind derzeit die Kreishandwerkerschaften Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau und Odenwald, die Handwerkskammer Frankfurt Rhein-Main und HSE. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt, die Sparkasse Darmstadt und die ENTEGA werden demnächst dazu stoßen.

„Mit weiteren Akteuren sind wir bereits in ersten Gesprächen – denkbar ist eine Ausweitung des geplanten Angebots in andere Regionen“, sagte Handwerkskammer-Präsident Bernd Ehinger. Die gemeinsame Institution bündelt die Interessen der Vereinsmitglieder, soll das Thema Energieeffizienz in der Region transparenter gestalten und die Umsetzung für Bürger, Interessenten oder Kunden erleichtern. So sind unter anderem Veranstaltungsreihen zum Thema geplant. Geschäftsführer der Regionalen Energiegemeinschaft Südhessen wird Norbert Stang. Der gelernte Elektroinstallateur repräsentiert beide Seiten: So war er bislang in führender Position bei einer HSE- Tochtergesellschaft tätig. Gleichzeitig ist er in der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main ehrenamtlich als Mitglied der Vollversammlung und des Vorstandes engagiert.

Im zweiten Schritt ist eine neutrale Beratungs- und Vermittlungsplattform für das Thema Energie- Effizienz in Planung. Diese soll in Form einer GmbH organisiert werden und ab April des kommenden Jahres an den Start gehen. Die geplante Plattform wird ein Büro in den Räumen der Handwerkskammer am Standort in der Hindenburgstraße eröffnen. Dort können sich Interessierte von unabhängigen Energieexperten des Handwerks kostenpflichtig beraten lassen. Das Konzept: Gemeinsam mit dem Energieberater wird ein individueller Modernisierungsfahrplan für den Kunden erarbeitet, dieser erhält Informationen über Fördermöglichkeiten und kann allgemeine Fragen klären. Über eine Online-Plattform können registrierte Handwerksbetriebe Angebote für geplante Kundenmaßnahmen erhalten. Diese können auf Wunsch des Kunden auch überprüft und bewertet werden.

„Hier können HSE und Handwerk gemeinsam ökologisch sinnvolle Projekte anstoßen und gleichzeitig Wertschöpfung für die Region generieren“, sagte Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch, der für die heute vorgestellte Energieeffizienz-Plattform die Schirmherrschaft übernommen hat. Das regionale Handwerk in der Region unterstützt das Projekt: Die Vollversammlung und der Vorstand haben dem Konzept zugestimmt.

(Redaktion)


 


 

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