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Börse, 5. November

DAX setzt Rallye nach Fed-Entscheidung fort

(bo/dapd). Nach der Entscheidung der US-Notenbank, den Markt mit frischen Milliarden zu fluten, geht die Rallye am deutschen Aktienmarkt auch am Freitag weiter. Der DAX legte bis 9.30 Uhr um knapp 0,2 Prozent auf 6.744 Zähler zu.

Am Donnerstag war der Leitindex zwischenzeitlich auf 6.757 Punkte und damit den höchsten Stand seit Juni 2008 geklettert. Der MDAX gewann 0,1 Prozent auf 9466 Punkte, der TecDAX stieg ebenfalls um 0,1 Prozent auf 823 Zähler. Die Federal Reserve hatte am Mittwoch bekanntgegeben, bis Ende des zweiten Quartals 2011 lang laufende US-Staatsanleihen für 600 Milliarden Dollar zu kaufen.

In New York hatten die Anleger am Donnerstag ebenfalls die Fed-Entscheidung gefeiert. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte erreichte mit einem Plus von rund 2 Prozent auf 11.435 Punkte das Niveau vor der Lehman-Pleite im September 2008. Der Nasdaq-Composite schloss mit einem Aufschlag von 1,5 Prozent bei 2.577 Zählern. Gesucht waren vor allem Finanzwerte. Die etwas enttäuschenden wöchentlichen US-Arbeitsmarktdaten traten dagegen in den Hintergrund.

Der Euro kostete am Freitagmorgen 1,4210 Dollar und damit etwas weniger als am Vortag. Am Donnerstagnachmittag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) einen Referenzkurs von 1,4244 Dollar festgelegt. Im Tageshoch war die Gemeinschaftswährung zu 1,4283 Dollar gehandelt worden - dem höchsten Stand seit Januar dieses Jahres. "Man verkauft weiter den niedrig verzinsten Dollar gegen risikoreichere, höher verzinste Valuta ", sagte ein Händler zur Dollar-Schwäche. Allerdings würden nach starken Kursgewinnen immer wieder auch Währungspositionen glattgestellt und Kursgewinne mitgenommen. "Vor dem Wochenende könnten sich diese Glattstellungen noch ausweiten und der Dollar davon profitieren", prognostizierte der Händler.

Im DAX lagen wie am Vorabend HeidelbergCement vorn, die Papiere stiegen um 2,4 Prozent auf 41,92 Euro. Deutsche Bank machten 2,1 Prozent auf 42,24 Euro gut, Deutsche Börse legten um 1,2 Prozent auf 50,85 Euro zu. Am anderen Ende führten Deutsche Telekom die Verlierer mit einem Minus von 1,2 Prozent auf 10,14 Euro an. Beiersdorf verloren 0,9 Prozent auf 44,49 Euro, adidas gaben ebenfalls 0,9 Prozent auf 46,10 Euro ab.

Im MDAX gewannen allen voran Aareal Bank knapp 2,0 Prozent auf 19,00 Euro, Klöckner + Co. stiegen um 1,8 Prozent auf 17,26 Euro. Krones machten 1,4 Prozent auf 41,91 Euro gut. Das größte Minus verzeichneten Fielmann, die 1,4 Prozent auf 68,8 Euro verloren. MTU und Heidelberger Druckmaschinen gaben 1,3 Prozent beziehungsweise 1,1 Prozent ab.

Im TecDAX waren Pfeiffer Vacuum gefragt, die 2,9 Prozent auf 81,81 Euro zulegten. Drägerwerk verbesserten sich um 1,9 Prozent auf 60,35 Euro, Nordex gewannen 1,1 Prozent auf 6,25 Euro. Im roten Bereich lagen Drillisch vorn, die 1,6 Prozent auf 5,82 Euro abgaben. Wirecard und Dialog Semiconductor folgten.

(dapd )


 


 

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