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Umzug nach Scheidung trotz kürzerer Fahrtstrecke nicht absetzbar

(bo/ddp.djn). Wer nach einer Trennung bzw. Scheidung umzieht, kann die Umzugskosten auch dann nicht steuerlich geltend machen, wenn durch den Umzug der Weg zur Arbeit kürzer wird.

Das geht aus einer Entscheidung des Finanzgerichts München (AZ: 6 K 683/08) hervor. Nach Meinung des Gerichts stellt das Scheitern einer Ehe einen privaten und keinen beruflichen Grund dar, sodass die Kosten der privaten Sphäre zurechenbar und nicht steuerlich absetzbar sind. Dass sich der Umzug auch beruflich auswirkt, indem die Fahrzeit zwischen der Wohnung und der Arbeitsstätte verkürzt wird, ist dabei dann nur noch eine Folge der privat veranlassten Veränderungen - und somit unerheblich.

(Redaktion)


 


 

Entscheidung
Finanzgericht München
Scheidung
Ehe
Beruf
Privat
Fahrtzeiten
Umzugskosten
AZ: 6 K 683/08

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