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  • 19.04.2012, 14:36 Uhr
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39. Journalistenstammtisch

Weiterbildung für kluge Köpfe

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In Zeiten sinkender Auflagen und, daraus resultierend, schrumpfender Werbeeinnahmen, wird es für Zeitungsverlage immer schwieriger, neue Einnahmequellen zu erschließen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung setzt in dieser Situation auf (Weiter-)bildung: Über die Gründung und Zukunft der „Frankfurter Allgemeinen Business School“ referierte Josef Krieg, Leiter des Bereichs neue Geschäftsfelder bei der F.A.Z., beim 39. Journalistenstammtisch im Kempinski Hotel Gravenbruch.

„Die richtige Persönlichkeit kann alles lernen. Persönlichkeit aber kann man nicht lernen.“, unter diesem Motto steht die Gründung der Frankfurter Allgemeinen Business School (FABS). „ Wir wollen über die Vermittlung von Fachwissen hinausgehen und stattdessen die Führungskräfte von heute und morgen dabei unterstützen, eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln, die in der Lage ist, verantwortungsbewusste Entscheidungen zu treffen.“, erklärte Josef Krieg in seinem 300-Sekunden-Statement.

Um dieses Ziel zu erreichen, beschäftigt die FABS keine „klassischen“ Referenten, sondern Persönlichkeiten, die auf ihrem Gebiet zu den Besten gehören. „Bei uns lernen die Teilnehmer von Vorbildern zu einem bestimmten Thema, so kann beispielsweise ein Manager vom Astronauten lernen, wie man sich in unbekannten Situationen besser durchsetzt.“

Genau das ist auch der Unterschied zum bereits bestehenden F.A.Z. Institut und zum ebenfalls neu gegründeten F.A.Z. Forum. Diese Institutionen bieten Seminare und Veranstaltungen zu bestimmten Themen, haben ihren Schwerpunkt aber nicht auf die Förderung und Entwicklung von Entscheiderpersönlichkeiten gelegt.

Auf die Frage von Moderator Steffen Ball, welche Projekte für die Zukunft geplant seien, berichtete Josef Krieg von vier bis fünf neuen Institutionen, die sich, passend zum Credo der F.A.Z., als „Dienst am Gemeinwesen für das Land verstehen.“ So soll zum Beispiel eine Hochschule für Weiterbildung in die FABS integriert werden, die auch MBA Programme anbietet. „ Wir werden keine Studenten ausbilden, aber unter Beachtung der demografischen Entwicklung und der zunehmenden Lebensarbeitszeit wird es immer wichtiger, auch für die Generation 50plus geeignete Weiterbildungsmaßnahmen anzubieten.“, so der Referent.

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(Redaktion)



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Fotokennzeichnung:
Bild Nr. 1 © Enrico Sauda


 

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