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  • 07.11.2008, 10:38 Uhr
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  • Jandelsbrunn/München
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Campingwagen-Hersteller

Erste unverbindliche Übernahmeangebote für Knaus Tabbert

(bo/ddp-hes). Für den insolventen Campingwagen-Hersteller Knaus Tabbert liegen offenbar erste noch unverbindliche Übernahmeangebote vor. Der vorläufige Insolvenzverwalter Michael Jaffé sagte am Donnerstag: «Wir haben von den Interessenten erste positive Rückmeldungen auf die Informationsunterlagen erhalten. Jetzt geht es darum, auf dieser Basis den Dialog zu vertiefen.»

Bis Ende des Jahres sollen ein Restrukturierungskonzept stehen und Investoren gefunden sein. Um die Standorte im niederbayerischen Jandelsbrunn, im hessischen Mottgers und im ungarischen Nagyoroszi zu
erhalten, seien aber auf jeden Fall «merkliche Einschnitte, nicht zuletzt wegen der drastisch verschlechterten Marktentwicklung» nötig, hieß es nach einer Sitzung des Gläubigerausschusses.

Jaffé versicherte, Ziel sei die Rettung «möglichst vieler Arbeitsplätze». In Deutschland sind bei dem Unternehmen rund 1100 Menschen beschäftigt. Bis Ende des Jahres seien die Löhne und Gehälter der gesamten Belegschaft über das staatliche Insolvenzgeld gesichert. Weitere 500 Mitarbeiter gibt es im Ausland.

Im Geschäftsjahr 2007/2008 wurde von Knaus Tabbert mit rund 19 000 verkauften Wohnwagen und Reisemobilen ein Umsatz von 305 Millionen Euro erzielt. Vor vier Wochen meldete das Unternehmen Insolvenz an.

(rheinmain)


 


 

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