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Finanzmarktkrise

Erster Quartalsverlust seit fünf Jahren bei der Deutschen Bank

(bo/ddp.djn). Die anhaltende Krise an den Finanzmärkten hat der Deutschen Bank wie erwartet den ersten Quartalsverlust seit fünf Jahren beschert. Von Januar bis März dieses Jahres verzeichnete das Frankfurter Kreditinstitut vor Steuern einen Fehlbetrag von 254 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Frankfurt am Main mitteilte. Analysten hatten im Durchschnitt mit lediglich 235 Millionen Euro Verlust gerechnet.

Nach Steuern und Anteilen Dritter erzielte die Deutsche Bank den Angaben zufolge ein Minus von 131 Millionen Euro. Experten hatten den Nettoverlust mit durchschnittlich 188 Millionen Euro höher erwartet. Die Gesamterträge gingen im Vergleich zum Vorjahr aufgrund von Verlusten im Investmentbanking um 52 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro zurück.

Der Deutschen Bank zufolge verbesserte sich der Zinsüberschuss von Januar bis März um mehr als 30 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro. Der Provisionsüberschuss fiel hingegen um 14 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro. Das Handelsergebnis brach auf minus 1,6 Milliarden Euro von plus 4,0 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum ein. Beobachter hatten lediglich einen Handelsverlust von durchschnittlich 281 Millionen Euro erwartet.

(rheinmain)


 


 

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