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Ex-Frankfurter holt Weiße Ware zur IFA

Erstmals Elektro-Hausgeräte auf der Funkausstellung in Berlin

(bo/ddp.djn). Auf der Internationalen Funkausstellung (IFA, vom 29. August bis 3. September) in Berlin werden neben Flachbildfernsehern und HiFi-Anlagen der neuesten Generation erstmals auch Elektro-Hausgeräte zu sehen sein. Die Veranstalter und Fachverbände versprechen sich davon ein gesteigertes Interesse von Industrie und Handel sowie Konsumenten an der auf der IFA 2008 präsentierten Produktvielfalt.

«Mit der Integration der Spitzenunternehmen der Elektro-Hausgeräte-Industrie schaffen wir ein bislang nicht existentes Messeformat», sagte der Chef der Messe-Berlin, Christian Göke (früher Messe Frankfurt), am Samstag in Porto Petro auf Mallorca. Von der Vereinigung der umsatzstarken Branchen der Unterhaltungselektronik und der sogenannten Weißen Ware würden alle auf der IFA ausstellenden Markenunternehmen profitieren. Mit der engen Verzahnung der Produkte beider Branchen würden die IFA-Veranstalter weitere Potenziale für Handel und Industrie erschließen, fügte Göke hinzu.

Für die Hersteller von großen und kleinen Elektro-Hausgeräten sind auf der IFA 2008 insgesamt 30 000 Quadratmeter in den Hallen 1.1 bis 6.1 vorgesehen. 80 Prozent dieser Fläche seien bereits vermietet, sagte Göke. Fest zugesagt hätten unter anderen Miele, Robert Bosch Hausgeräte und Siemens-Electrohausgeräte.

Die Fläche für Produkte der Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik sei fünfeinhalb Monate vor Messebeginn bereits zu 90 Prozent ausgebucht, fügte Göke hinzu. «Wir werden das Rekordniveau aus dem vergangenen Jahr halten.» Die IFA ist nach Veranstalterangaben die weltweit größte Publikumsmesse der Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik. Auf der IFA 2007 wurden mehr als 101 000 nationale und internationale Fachbesucher gezählt. Das entspricht nach Angaben der Messe Berlin einem Wachstum von 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Von der Erweiterung der IFA um Elektro-Hausgeräte wie hochwertige Spülmaschinen oder Backöfen verspricht sich auch die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) zusätzliche Effekte. So erwartet gfu-Aufsichtsratschef Rainer Hecker von dem erweiterten Angebot auf der IFA mehr Popularität für die Lifestyle-Produkte beider Branchen und ein gesteigertes Interesse der internationalen Fachbesucher.

Der Sprecher der Hausgeräte-Fachverbände im Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie, Reinhard Zinkann, sagte, die IFA vermittle mit dem neuen Angebotsprofil ein «Gesamtbild der Branche». Dadurch würden Handel und Industrie für Elektro-Hausgeräte gestärkt.

(Redaktion)


 


 

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