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Agrarstaatssekretär erwartet höhere Erzeugerpreise für 2010

(bo/ddp-hes). Agrarstaatssekretär Mark Weinmeister (CDU) macht Hessens Landwirten Hoffnung auf höhere Erzeugerpreise im neuen Jahr. Es gebe Anzeichen dafür, dass die Talsohle bei der Preisentwicklung erreicht sei, sagte Weinmeister am Dienstag in Baunatal (Kreis Kassel).

«Aber das heißt nicht, dass wir uns zurücklehnen und ausruhen können. Wir müssen aus der Krise lernen und die Weichen für die Zukunft stellen», fügte er hinzu.

Nach der Wirtschaftskrise stelle die bevorstehende schrittweise Öffnung des europäischen Agrarmarktes auch die hessischen Landwirte vor neue «riesengroße Herausforderungen», prognostizierte Weinmeister. «Die Landwirtschaft hat sich vier Jahrzehnte lang unter der geschützten Glocke der gemeinsamen europäischen Marktordnungen entwickelt», sagte er. Nun steuerten die Landwirte auf einen globalisierten Markt zu. Umso wichtiger sei, dass sie neue Schwerpunkte in ihren Betrieben setzten, etwa mit Direktvermarktung oder dem Anbau von Biorohstoffen für die Energieversorgung. Der Staatssekretär sprach sich zugleich für weitere Subventionen der Agrarwirtschaft durch die Europäische Union aus.

«Ein Landwirt ist standortgebunden. Er kann nicht wie andere Wirtschaftsbetriebe in Lohndumpingstaaten ausweichen», argumentierte Weinmeister. Ein finanzieller Ausgleich aus dem europäischen Haushalt über das Jahr 2013 hinaus sei daher gerechtfertigt.

(ddp)


 


 

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