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Arbeitgeberpräsident Hundt

Euro noch stabiler als D-Mark

(bo/ddp.djn). Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat die Einführung der europäischen Gemeinschaftswährung als eine der wichtigsten und besten politischen Entscheidungen in Europa gelobt. Die Europäische Zentralbank habe es geschafft, dass der Euro noch stabiler sei als die D-Mark, sagte Hundt am Donnerstag anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Euros als offizielle Währung. Deutschland profitiere als Exportnation davon besonders stark, da gut 40 Prozent der deutschen Warenausfuhr in den Euro-Raum gehe und die anderen Länder der Euro-Zone ihre Produkte nicht durch die Währungsabwertung künstlich verbilligen könnten.

Hundt forderte angesichts der globalen Finanzmarktkrise, dass die Vorgaben des europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakts nicht in Frage gestellt werden. Der Euro müsse eine stabile Währung bleiben. Laut dem BDA-Präsidenten muss das Ziel eines ausgeglichenen Staatshaushaltes aufrechterhalten werden, auch wenn dieses von Deutschland 2009 nicht erreicht werden könne. Deshalb müsse noch in dieser Legislaturperiode eine strengere Schuldenregel im Grundgesetz verankert werden.

Seit Donnerstag gehören 16 Länder zur Euro-Zone. In der Slowakei löste zum Jahreswechsel der Euro die Nationalwährung, die slowakische Krone, ab. Die slowakische Krone bleibt nur noch bis zum 16. Januar offizielles Zahlungsmittel.

(Redaktion)


 


 

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