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Eurogruppe schlägt Constancio als neuen EZB-Vize vor

(bo/ddp.djn). Der portugiesische Notenbankgouverneur Vitor Constancio soll neuer Vizepräsident der Europäischen Zentralbank (EZB) werden. Die 16 Finanzminister aus den Euro-Staaten haben sich Diplomaten zufolge am Montagabend auf Constancio als Nachfolger des Griechen Lucas Papademos geeinigt, dessen Mandat als EZB-Vize Ende Mai ausläuft.

 Die Berufung muss am Dienstag noch von den Finanzministern aller 27 EU-Länder bestätigt werden, Mitte März müssen zudem die europäischen Staats- und Regierungschefs zustimmen. Beides gilt als Formsache. Mit der Einigung auf Constancio steigen die Chancen für Bundesbankpräsident Axel Weber, im Herbst kommenden Jahres an die Spitze der EZB zu rücken, denn bisher sind die beiden Spitzenposten der EZB im Rahmen eines Regionalproporzes immer mit je einem Vertreter aus Nord- und Südeuropa besetzt worden. Als einziger Konkurrent Webers gilt der italienische Notenbankgouverneur Mario Draghi.

Medienberichten zufolge macht sich die Bundesregierung für Weber als Nachfolger von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet stark. Die Amtszeit des Franzosen endet im Oktober 2011. Die französische Regierung unterstützt nach Zeitungsberichten die Kandidatur Webers, will dafür aber den Posten des EZB-Chefvolkswirts besetzen.

(ddp)


 


 

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