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Börse, 7. Dezember

DAX nimmt 7.000er Marke ins Visier - US-Steuereinigung stützt

(bo/dapd). Der DAX hat am Dienstag fester begonnen und Anlauf auf die 7.000er Marke genommen. In den ersten Minuten legte der Leitindex 0,5 Prozent auf 6.989 Zähler zu, nachdem er sein neues Jahreshoch auf 6.991 Punkte verschoben hatte.

Der MDAX kletterte ebenfalls um 0,5 Prozent auf 9.898 Punkte, und der TecDAX stieg um 0,4 Prozent auf 809 Zähler. Als stützend erweist sich Händlern zufolge die Einigung zwischen US-Präsident Barack Obama und den Republikanern hinsichtlich einer Verlängerung der unter Präsident George W. Bush eingeführten Steuererleichterungen.

In New York hatte die Wall Street am Montag kaum verändert geschlossen, nachdem sich US-Notenbankchef Ben Bernanke verhalten über die Konjunkturerholung geäußert hatte. Für den Dow-Jones-Index ging es um 0,2 Prozent auf 11.362 Punkte nach unten. Der technologiebasierte Nasdaq Composite stieg dagegen um 0,1 Prozent auf 2.595 Zähler. Die Aktien hätten eine Pause eingelegt, hieß es. Angesichts der Stärke des Markts in der vergangenen Woche sei es nicht falsch, wenn die Kurse sich jetzt einmal seitwärts bewegten.

Der Euro kostete am Morgen 1,3348 Dollar. Am Vortag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) einen Referenzkurs von 1,3280 Dollar festgestellt. Sowohl die Euro-Schwäche als auch die neuerlichen Rekorde im Goldpreis dürften Ausdruck einer weiter anhaltenden Unsicherheit sein, sagte ein Händler. Im Vordergrund stehe hier nach wie vor die Schuldenkrise in Europa.

Im DAX begann der Großteil der Werte im Plus. Allen voran stiegen Infineon um 1,7 Prozent auf 7,69 Euro. K+S kletterten um 1,3 Prozent auf 55,29 Euro. Der norwegische Wettbewerber Yara hatte von einer im Herbst stark gestiegenen Nachfrage nach Düngemitteln gesprochen. Die Kapazitäten seien weltweit ausgelastet. Bayer zogen nach einer Hochstufung um 1,3 Prozent auf 58,28 Euro an. Verlierer waren dagegen nur fünf Werte, von denen Henkel mit einem Minus von 1,3 Prozent auf 47,63 Euro die größten Verluste hinnehmen mussten. Daneben büßten Deutsche Bank, Merck, Fresenius und Commerzbank ein.

Im MDAX stiegen Sky um 2,8 Prozent auf 1,86 Euro. Hochtief kletterten um 2,2 Prozent auf 64,06 Euro. Gildemeister erhöhten sich um 1,9 Prozent auf 17,20 Euro. Am anderen Ende verloren Fielmann 1,2 Prozent auf 70,98 Euro. Aareal Bank verbilligten sich um 0,7 Prozent auf 21,75 Euro.

Im TecDAX gewannen Jenoptik 2,6 Prozent auf 5,73 Euro. Software stiegen um 1,3 Prozent auf 100,90 Euro. Dagegen büßten QSC 2,0 Prozent auf 2,40 Euro ein. Centrotherm sanken um 0,8 Prozent auf 26,54 Euro.

(dapd )


 


 

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