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Ex-Bundeskanzler Schröder fordert Staatshilfe für Opel

(ddp.djn). Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hat staatliche Hilfen für den angeschlagenen Autohersteller Opel gefordert und die abwartende Haltung der Bundesregierung kritisiert. «Wieso hat die Regierung kein Konzept?», fragte Schröder im «ZEITmagazin» laut Vorabbericht vom Mittwoch. «Wieso geht sie nicht zusammen mit den Banken mit eigenen Plänen zu Schaeffler oder Opel? Das wäre doch eine erwägenswerte Alternative, nämlich zu sagen, entweder ihr pariert, oder ihr kriegt kein Staatsgeld.»

Er verstehe all jene, die dabei ordnungspolitische Bauchschmerzen hätten, sagte Schröder weiter. Aber entscheidend sei, «was die Arbeiter bei Opel in diesen Tagen immer wieder in der Zeitung lesen: Die Banken kriegen 500 Milliarden als Garantie, das Konjunkturprogramm macht 50 Milliarden aus, der Deutschlandfonds für die Wirtschaft 100 Milliarden, die Garantien für die Hypo Real Estate rund 100 Milliarden - und da soll der Arbeiter in Rüsselsheim oder Bochum kapieren, dass Geld für die Rettung seines Arbeitsplatzes nicht da ist? Begreif ich auch nicht», sagte der frühere Bundeskanzler.

(Redaktion)


 


 

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