Sie sind hier: Startseite Rhein-Main Finanzen Finanz-News
Weitere Artikel
Europäischen Zentralbank

EZB-Chef-Volkswirt nennt Euro Schutzschild gegen Finanzkrise

(bo/ddp.djn). Der Euro hat sich nach den Worten des Chefvolkswirts der Europäischen Zentralbank (EZB), Jürgen Stark, als Schutzschild gegen die Turbulenzen auf den internationalen Devisen- und Finanzmärkten erwiesen. Ohne die Gemeinschaftswährung hätten die Staaten des Euroraums in den vergangenen Monaten in weit größere Schwierigkeiten geraten können, sagte das EZB-Direktoriumsmitglied am Samstag im RBB-Inforadio. Er betonte: «Aus der Zeit vor Einführung des Euro wissen wir, dass solche Turbulenzen, wie wir sie über die letzten Monate und Quartale erlebt haben, immer auch zu erheblichen Spannungen zwischen den Europäischen Währungen geführt haben - und letztlich auch zu zunehmenden politischen Spannungen». Der Euro habe jetzt die Staaten im Euro-Gebiet vor schlimmeren wirtschaftlichen Auswirkungen geschützt.

Stark bezeichnete die ersten zehn Jahre mit dem Euro als «großen Erfolg». Mit Ausnahme des vergangenen Jahres habe man im Durchschnitt der einzelnen Jahre eine Inflationsrate erreicht, die nahe bei dem liege, «was wir als Preisstabilität festgelegt haben».

Der EZB-Volkswirt wandte sich gegen Kritik, die Einführung des Euro habe generell zu Preiserhöhungen geführt. Dies sei zwar für einzelne Teilbereiche richtig, nicht aber beim Blick auf den Preisindex, der alle Preise abbilde.

(Redaktion)


 


 

EZB-Chef-Volkswirt
Euro
Schutzschild
Finanzkrise

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "EZB-Chef-Volkswirt" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: