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Falschaussage

Thurau muss doch wegen möglicher Falschaussage vor Gericht

Die entlassene Präsidentin des Landeskriminalamts, Sabine Thurau, muss sich nun doch vor dem Landgericht Frankfurt wegen uneidlicher Falschaussage verantworten. Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt ließ eine Anklage zu, wie das Gericht am Donnerstag mitteilte. Das OLG hob damit eine anderslautende Entscheidung des Landgerichts von Ende Februar auf.

Die Staatsanwaltschaft wirft Thurau vor, in ihrer Zeit als Frankfurter Polizeivizepräsidentin als Zeugin in einem Prozess gegen einen Polizisten falsch ausgesagt zu haben. Der Mann stand wegen Betrugsvorwürfen vor Gericht. Thurau soll ihm Entgegenkommen in der Sache angeboten haben, falls er mit einer Aussage einen Kollegen belasten wolle.

Der Beschluss des OLG ist rechtskräftig. In einem anderen Verfahren wehrt Thurau sich gegen ihre Entlassung als LKA-Präsidentin. In der ersten Instanz bekam sie Recht. Innenminister Boris Rhein (CDU) legte dagegen Beschwerde ein.

(dapd)


 


 

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