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FDP und Linke kritisieren Opel-Magna-Deal

(bo/ddp-hes). Der niedersächsische Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) wirft der Bundesregierung vor, den Opel-Magna-Deal ausschließlich unter dem Aspekt des Machterhalts forciert zu haben. Man habe sich keine Gedanken über ein Zukunftskonzept gemacht, sondern gesagt, «egal, was von uns verlangt wird, wir sind bereit zu bezahlen», sagte Rösler am Montagabend in der N24-Sendung «Was erlauben Strunz». Das eigentliche Ziel sei, über die Wahlen zu kommen. «Und das ist der Fehler», sagte der FDP-Politiker.

Auch der Linke-Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch kritisierte den Deal und wittert unbekannte Risiken, die möglicherweise erst nach der Bundestagswahl offenbar werden. «Wir wissen, dass sehr viel Geld da reinfließt. Wir wissen nicht, wohin. Wir wissen nicht, ob das Geld vielleicht teilweise nach Russland geht», sagte Bartsch in der Sendung. Das Problem sei, «die Politik ist insgesamt auf den 27. September ausgerichtet. Und Opel ist dafür ein markantes Beispiel. Wir werden erst im Oktober, November, Dezember alles erfahren, was bei Opel wirklich ist.»

(Redaktion)


 


 

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