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Die hessische FDP

FDP will mehr Lehrer und weniger Schulden

(bo/ddp-hes). Die hessische FDP will in den anstehenden Koalitionsgesprächen mit der CDU vor allem über Bildungs- und Finanzpolitik verhandeln. Das Land brauche mehr Lehrer und weniger Schulden, sagte Hessens FDP-Vorsitzender Jörg-Uwe Hahn am Montag in Gießen vor einer Sitzung des Landesvorstands seiner Partei. Vordringlich sei außerdem ein beschleunigter Autobahnausbau und «weniger Staat in der Wirtschaft». Grundlegende Probleme sieht Hahn bei den Koalitionsverhandlungen nicht, da CDU und FDP ein «gemeinsames Weltbild» hätten.

An Hessens Schulen habe es zu lange einen «Stillstand» gegeben, kritisierte der FDP-Chef. Von einer einfacheren Genehmigungspolitik, für die die FDP in der Wirtschaft ebenfalls streite, würden auch die Lehrer profitieren. Sie könnten sich dann mehr um den Unterricht und weniger um Erlasse kümmern, sagte Hahn. Dem «ewigen Schuldenmachen auf Kosten unserer Kinder» prophezeite der FDP-Chef in Hessen ein Ende. Über Personalien und Kabinettsposten werde im Landesvorstand noch nicht gesprochen. Noch am Montag wollte der Vorstand allerdings laut Hahn die «Verhandlungsleute» für die Koalitionsverhandlungen bestimmen. Deren Führung soll den Angaben nach der hessische FDP-Vize Dieter Posch übernehmen. Bei den Landtagswahlen am Sonntag erzielte die FDP 16,2 Prozent der Stimmen und wird 20 Abgeordnete im Wiesbadener Parlament stellen.

(Redaktion)


 


 

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