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Filmförderung

81 Filmprojekte mit 850.000 Euro unterstützt

(dapd-hes). Die Hessische Filmförderung (HFF) unterstützt 81 Filmprojekte mit insgesamt rund 850.000 Euro. Die höchste Fördersumme erhält der Spielfilm "Wolfskinder" von Regisseur Rick Ostermann, wie der Hessische Rundfunk (HR) am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Für das Projekt werden 100.000 Euro bereitgestellt. Der Film erzählt von den Nachkriegswirren im damaligen Ostpreußen.

Getrieben von der Suche nach seinem verlorenen Bruder, schließt sich der 14-jährige Hans einer Gruppe Kinder an, um mit ihnen vor der Sowjetbesatzung und aus dem Chaos der Nachkriegsanarchie nach Litauen zu flüchten. "Wolfskinder" sei die aufwühlende Geschichte über Flucht und Vertreibung, die angesichts der Kriegswirren auf der ganzen Welt nichts an Aktualität eingebüßt habe, urteilte die Jury.

Der Spielfilm "Drei Zimmer, Küche, Bad" wird mit 70.000 Euro gefördert. Darin erzählt Regisseur und Drehbuchautor Dietrich Brüggemann von acht Freunden, die zwischen fortwährenden Wohnungswechseln und inmitten einer sich stetig wandelnden Welt auf der Suche nach Beständigkeit sind.

Für den Dokumentarfilm "Vergiss mein nicht" von David Sieveking wurden 35.000 Euro bewilligt. Nach Angaben der Jury bettet der Film das relevante Thema Demenz behutsam in Sievekings persönliche Geschichte ein. Der Regisseur beschreibt demnach die häusliche Pflege seiner Mutter, die an Alzheimer leidet.

Die Projekte wurden den Angaben zufolge auf den Frühjahrssitzungen der Jurys der Filmförderung des Landes Hessen und des Hessischen Rundfunks vergeben. Die Jurys tagen zwei Mal im Jahr.

(dapd )


 


 

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